US-Präsident Obama: „Amerika muss immer führen!“

Die globale Machtergreifung durch die Vereinigten Staaten von Amerika soll offenbar mit allen Mitteln weiterhin durchgeführt werden. So könnte man die Conclusio aus Barack Obamas Rede an der US-Militärakademie West Point ziehen.

Von Marco Maier

Wenn es einen Staat gibt, der offen zugibt Welteroberungspläne zu haben, dann ist dies jener Staat, der früher anderen Ländern aus genau diesem Grund den Krieg erklärte: die Vereinigten Staaten von Amerika. Schon jetzt verfügen die Amerikaner über ein breit gestreutes globales Netz an Militärbasen, die entweder aus Besatzungs- und Kontrollgründen (z.B. in Deutschland, Italien, Japan, Afghanistan…), oder im Zuge von bilateralen Abkommen (z.B. Saudi-Arabien) kurzfristig angesetzte Militäraktionen ermöglichen. Finanziert durch eine unglaubliche Dollarschwemme und unermesslich großen Schuldenbergen.

An der bekannten Militärakademie West Point (New York), bekräftigte Präsident Obama den globalen Führungsanspruch der USA und dessen Militärisch-Industriellen-Komplex. Dabei kommt die arrogante Art des US-Establishments zu tragen, wie Obamas Aussage sie nicht besser hätte zusammenfassen können: "Amerika muss auf der Weltbühne immer führen. Wenn wir es nicht tun, tut es kein anderer".

Dabei geht Obama davon aus, dass die Welt einen Führer brauchen würde – und die Vereinigten Staaten diese Position als einzige Nation der Welt ausfüllen könnte (eine interessante Analyse dazu finden Sie hier). Dass sich viele Völker und Nationen jedoch nicht vom korrupten US-Establishment, welches ganz im Sinne der Finanzoligarchie handelt, vorschreiben lassen möchten, wie sie ihre Zukunft zu gestalten haben, interessiert in Washington absolut niemand.

Obama betonte in seiner Rede weiters, dass das Militär das Rückgrat dieser US-dominierten "globalen Führungsrolle" sein solle. Allerdings seien, so Obama, Militäraktionen nicht "die einzige, oder gar die primäre, Komponente unserer Führerschaft". Allerdings möchte er die NATO-Partner stärker für solche Aktionen heranziehen. Zudem müssten, wie der US-Präsident betonte, verschiedene Mittel angewendet werden, etwa Diplomatie und Entwicklungshilfe, Sanktionen oder Appelle. Multilaterale Militärschläge müssten nach seiner Definition "berechtigt, notwendig und effektiv" sein. Wer darüber entscheidet, ob solche Angriffe berechtigt oder gar notwendig sein würden, dürfte klar sein.

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Weiters will Obama einen 5-Milliarden-Dollar-Fonds einrichten, mit dem die (inszenierte?) "Terrorismusbekämpfung" in aller Herren Länder unterstützt werden soll. Schön: erst finanziert man die al-Kaida und Boko Haram, und danach die dadurch notwendig gewordenen "Terrorbekämpfer". Und wer freut sich? Die Waffenindustrie.

In seiner Ansprache zur Außen- und Sicherheitspolitik der Vereinigten Staaten sagte Obama zudem, Washington wolle seine Unterstützung für die syrische Opposition ausbauen. Dabei bezog er sich auf jene Regierungsgegner in Syrien, "die eine Alternative zu Terroristen und einem brutalen Diktator anbieten". Wobei diese Gruppe nicht sehr groß sein dürfte.

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6 Kommentare

  1. Ich nehme an, dass dieses Video geschnitten ist und nicht so ausgesprochen wurde.

    Diese Darstellung ist nicht lupenrein und es sollte darauf verzichtet werden.

  2. Die Drei Kleinen Schweinchen

    Drei Schweinchen bauen eigene Häuser: Fifer(Ukraine) baut sich ein Haus aus Stroh und spielt anschließend Flöte. Fiddler(EU) hat nach dem schnellen Holzhausbau(Banken) Zeit Geige zu spielen. Nur Practical(Russland) baut sein Haus aus Stein und hat vor lauter Arbeit keine Zeit zum Musikmachen. Die beiden anderen Schweinchen verspotten den Hausbauer, der sie vor dem bösen Wolf(USA) und ihren nicht-stabilen Häusern(FED) warnt. Daraufhin beginnen die beiden Schweinchen das Spottlied Who's Afraid of the Big Bad Wolf? (dt. Wer hat Angst vorm großen, bösen Wolf) zu singen.

    Es verschlägt ihnen vor Schreck die Sprache, als mit einem Mal der böse Wolf vor ihnen steht. Fifer versteckt sich in seinem Haus, doch wird es vom Wolf umgepustet. Fifer rettet sich nun zu Fiddle, doch hält auch das Holzhaus nicht dem Pusten des Wolf stand. Beide Schweinchen eilen nun in das Steinhaus des dritten Schweinchens. Vergeblich versucht der Wolf, es umzublasen. Als er über den Schornstein in das Haus eindringen will, landet er im darunter befindlichen kochenden Kessel, in den Practical zudem kurz zuvor noch Terpentin gegeben hat. Laut heulend rennt der Wolf davon. Fifer und Fiddler, die daraufhin wieder Who's Afraid of the Big Bad Wolf? anstimmen, bringt Practical schnell zur Vernunft: Er imitiert das Anklopfen an der Tür, woraufhin sich beide ängstlich unter seinem Bett verstecken.
     

  3.  "Amerika muss auf der Weltbühne immer führen. Wenn wir es nicht tun, tut es kein anderer"

    Aber auch das kann der Kriegstreiber nicht! Er kann Infiltrieren, Hetzen, Großes Mundwerk und all seine Kriege verlieren.

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