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Mit der militärischen Übung von 6.000 Soldaten aus 9 NATO-Staaten soll die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Truppen im Falle einer Invasion in das kleine baltische Land getestet werden. Zudem versucht das nordatlatische Militärbündnis damit eine weitere Drohkulisse gegenüber Russland aufzubauen.

Von Marco Maier

Das NATO-Manöver "Steadfast Javelin" (Standhafter Speer) in Estland hat vor allem symbolische Bedeutung. Einerseits will man Moskau so zeigen, dass man durchaus schlagkräftig operieren kann, andererseits soll der Bevölkerung im Westen ein psychologisch wirksames Bild eines Bedrohungsszenarios vermittelt werden, indem man mit den Ängsten der Menschen spielt und völlig unrealistische Szenarien durchgeht.

Am Manöver unter der militärischen Leitung des deutschen Generals Hans-Lothar Domröse sind Soldaten aus Belgien, Dänemark, Estland, Frankreich, Großbritannien, Lettland, Litauen, Polen und den USA beteiligt. Im Einsatz sind unter anderem Infanterietruppen, Aufklärungseinheiten, Kampfflugzeuge und Luftabwehrkommandos.

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3 KOMMENTARE

  1. Interessant finde ich, dass sich Russland bisher relativ gelassen zur NATO Provokation verhält. Entweder weiß Putin, dass die NATO sowieso zu feige für einen Angriff ist oder aber Russland besitzt eine Geheimwaffe, von der die NATO nichts weiß und lässt die NATO somit in eine Falle tappen.

    So oder so, mir jedenfalls hängt die westliche Eskalations-Politik zum Halse raus! Mir wird einfach nur noch schlecht, wenn ich sehe, dass der Westen sich nichtmal die Mühe macht seine Doppelmoral zu verschleiern.

  2. Plus 4500 MannInnen beim JAWTEX-Manöver im Osten Deutschlands.

    2+4 Vertrag – Artikel 5 Abs (3) Satz 3: Ausländische Streitkräfte (…) werden in diesem Teil Deutschlands(neue Bundesländer Anm.) weder stationiert noch dorthin verlegt.

    Somit ist das derzeitig stattfindende JAWTEX-Manöver ein Verstoss gegen jenen Vertrag der Siegermächte und eine offene Kriegserklärung – oder irre ich?

  3. wenn es bei den anderen angerichteten Ländern mit krieg nicht klappt, dann haut es vielleicht mit Rußland hin, ihr Arschlöcher?

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