Panzer der Nationalgarde rasen durch Mariupol.

Bei einem Sondereinsatz ukrainischer Einheiten in der Schwarzmeerstadt Mariupol wurden nach offiziellen Angaben der Kiewer Junta 21 Menschen getötet und Dutzende weitere verwundet. Die Verteidiger konnten demnach einen Angreifer töten und fünf weitere verwunden. Städtische Polizisten wurden von der "Nationalgarde" mit Granatwerfern beschossen, weil sie sich weigerten auf die Bewohner der Stadt zu schießen.

Von Marco Maier

Die vorwiegend aus Mitgliedern des Rechten Sektors bestehende "Nationalgarde" der Ukraine stürmte gestern mit Panzern und Infanterieeinheiten die nur rund 40 Kilometer von der russischen Grenze entfernte Stadt Mariupol (ca. 480.000 Einwohner, davon rund 90 Prozent Russen). Dass dabei nicht nur "bewaffnete Seperatisten" verletzt und ermordet wurden, zeigt das folgende Video mit deutschen Untertiteln:

[youtube]mSwxFEHJph0[/youtube]

Wie RIA Nowosti berichtet, haben die Nationalgardisten eine Polizeistation mit Granatwerfern beschossen, weil sie sich weigerten sich den Junta-Truppen anzuschließen und auf Mitglieder der Volkswehr zu schießen. Junta-Innenminister Arsen Awakow hingegen sagte, dass etwa 60 Volkswehr-Milizen versucht haben sollen, die Polizeistation zu erstürmen. Dabei, so Awakow auf Facebook, seien rund 20 Mitglieder der Volkswehr getötet worden.

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