Bild: Facebook / Mahnwachen in Deutschland - Michael Szameit (Link im Artikel)

Gerade jetzt, da die Lage in der Ukraine zu eskalieren droht und damit Deutschland als NATO-Bündnispartner in das falsche Spiel der US-Strategen hineingezogen wird, ist ein friedlicher Widerstand gegen die NATO-Kriegspolitik umso wichtiger. So lange sich nicht Millionen Menschen in Deutschland offen für eine friedliche Zukunft einsetzen, werden die Kriegstreiber in Berlin und Brüssel so weitermachen.

Von Marco Maier

Was ist aus dem Leitspruch "Nie wieder Krieg!" geworden? Selbst die Grünen – jener Partei die sich einst als pazifistische Bewegung verstand – scheinen inzwischen von transatlantischen Kräften unterwandert worden zu sein. Seit dem NATO-Bombardement auf Serbien unter der rot-grünen Bundesregierung sind dort wohl alle Dämme gebrochen. Nun dürfte Deutschland mit CDU, CSU, SPD und Grünen eine breite parlamentarische Front besitzen, denen US-Interessen wichtiger sind als eine friedliche Zukunft Deutschlands.

Umso wichtiger ist es, dass sich die Menschen in ganz Deutschland auf die Straßen wagen um gegen die Militarisierung Europas zu protestieren. Wurde denn nicht schon genug Blut vergossen, weil sich unfähige Politiker unfähig zu diplomatischen Lösungen zeigten? Haben wir denn wirklich gar nichts aus der Geschichte gelernt?

In einer Demokratie soll alles Recht vom Volke ausgehen. Da sich Deutschland als demokratische Bundesrepublik versteht, müssen sich die Menschen eben auf den Straßen für eine Friedenspolitik einsetzen, denn die gewählten Volksvertreter nich im Interesse der Bevölkerung handeln. Werden jetzt nicht entsprechende Zeichen gesetzt, dürfen vielleicht bald schon Väter, Söhne, Ehemänner, Freunde, Brüder und Onkel für die Interessen einiger weniger Menschen in den Krieg ziehen – und nie wieder zurückkehren.

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Geht auf die Friedensdemos und Mahnwachen für den Frieden, die in immer mehr Städten in ganz Deutschland, in Österreich und der Schweiz stattfinden. Nehmt eure Familie und eure Freunde mit und zeigt den politischen Establishment, dass ihr euch nicht für fremde Interessen auf den Schlachtfeldern verheizen lassen wollt!

Weitere Informationen gibt es zum Beispiel auf der Facebook-Seite "Mahnwachen in Deutschland".

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1 KOMMENTAR

  1. Ja, es ist 'was Wahres dran – auch die Deutschen schaffen sich selbst ab. Inzwischen sind es einige tausend Demonstranten in jeder der über 30 Städte in Deutschland, in denen für Frieden eingestanden wird. Die Medien schweigen oder berichten verzerrt. Die Zahl der stummen Anhänger in Deutschland liegt im Dunkeln, geschätzt bei unter 1 Mio. Leuten. Was machen die anderen 79 Mio.?

    Wie der dumme Michel nunmal ist, hat er gar keine Lust, über die Sache nachzudenken. Er läßt alles auf sich zukommen, da er politisch resigniert hat und denkt "Was soll ich allein schon ausrichten?". Das denken sich also die allermeisten Menschen im Land und haben dabei keinen Mumm, sich zusammenzuschließen und herauszufinden, ob sie gemeinsam stark seien. "Wir sind das Volk" war einmal.

    Zusammen mit den Mahnwachen müssen die Menschen auch endlich erkennen, wie wichtig es ist, eine vom Regime unabhängige Berichterstattung zu erhalten. Einige wenige Magazine haben sich inzwischen etabliert, fernab vom medialen Einheitsbrei zu berichten. Was immer noch dringend fehlt, ist Allgemeinbildung, die auch einschließt, daß die Leute von sich aus nachforschen.

    Auf http://xn--wp-gka.de/index.php?P_Bildungspolitik habe ich mich schon ausgelassen und in monatelanger Kleinarbeit die Anforderungen und grob die Durchführung eines Bildungssenders durchgekaut. Was jetzt fehlt, ist die öffentliche Wahrnehmung. Auch auf https://www.facebook.com/Aufwachfernsehen bewerbe ich diesen Gedanken, doch das Interesse ist verhalten – vorsichtig ausgedrückt. Liegt es daran, daß die meisten Leser nur lesen, aber nicht handeln wollen? Wer der Meinung ist, die Zeit sei reif für eine mediale Revolution, ist eingeladen, daran teilzuhaben!

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