Vorbild Ecuador: US-Militärs müssen das Land verlassen

Das kleine südamerikanische Land Ecuador schafft das, was sich die große Bundesrepublik offenbar nicht zu wagen traut: den Vereinigten Staaten von Amerika die Stirn zu bieten. Mittels einer Anordnung des Präsidenten müssen die militärischen Mitarbeiter in der US-Botschaft in Quito ausreisen. Die USA wollen dem Folge leisten.

Von Marco Maier

Für den Präsidenten Ecuadors, Rafael Correa, gibt es in Sachen USA kein Pardon. Angesichts der massiven globalen Überwachungstätigkeit der amerikanischen Geheimdienste, die durch die Enthüllungen Edward Snowdens deutlich an Brisanz gewannen, will Correa die ecuadorianische Bevölkerung bestmöglich vor der Spionage durch US-Schnüffler schützen. Das als linksnationalistisch geltende und beim Volk äußerst beliebte Staatsoberhaupt greift damit als einer von wenigen hart durch.

Die Regierung des lateinamerikanischen Landes kündigte schon im Januar an, keine US-Spionageeinrichtungen auf ecuadorianischem Boden tolerieren zu wollen. Bislang mussten schon etwa 30 Mitarbeiter des US-Verteidigungsministeriums das Land verlassen. Die verbliebenen etwa 20 Personen haben nun bis zum 30. April dieses Jahres Zeit um ihre Koffer zu packen und in die USA zurückzufliegen.

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3 Kommentare

  1. Deutschland wird das letzte Land auf der Welt sein, dass von den Amerikanern besetzt bleibt, befürchte ich. Duckmäusertum in der Bundesregierung ist echt zum Kotzen, wie Gregor Gysi mal im Bundestag gesagt hatte.

    1. "Was Ihr Deutschen braucht, ist mehr Selbstachtung und Patriotismus! Ihr habt das Recht dazu. Ihr seid ein großes Volk, das der Welt unermeßliche Kulturschätze geschenkt hat, Schätze der Wissenschaft und Kunst. Ihr habt in der Wehrmacht eine Armee gehabt, welche die Welt bewundert."
      Vernon A. Walters

      Ist natürlich schon lange her, daß Walters das sagte, aber wahr ist es bis heute. Wer mehr über die desaströse innenpolitische Schieflage Deutschlands auf völkerrechtlichem Gebiet erfahren will, sehe sich einfach http://xn--wp-gka.de/index.php?P_Innenpolitik an.

  2. …dem stimme ich zu, aber vom ursprünglichen, selbstdenkenden deutschen Volk ist leider nach mehr als 70 Jahren Erziehung zum Selbsthass kaum etwas übrig. Einige Deutsche denken noch, sie könnten von einer überirdischen Macht gerettet werden. Eine nette Ilusion aber: nicht einmal eine außerirdische Macht würde ein Volk retten, dass sich selbst verleugnet und gegen seine eigenen Interessen arbeitet. Es wäre sogar so blind, seinem Helfer nicht als solchen anzusehen und würde ihnen noch in den Rücken fallen (nach entsprechender Propaganda bzw. PR durch seine ehemaligen "Befreier", die bis 2099 hier verweilen werden).

    Nein, wer mal im Ausland war und sieht wie andere Völker über sich denken (+Rückgrat zeigen), weiß, dass Deutschland so keine Perspektive hat außer dem Sklavendasein im goldenen Käfig. Wie ich mitbekommen habe (auch aus meinem Umfeld), geht der Opportunismus in diesem Land so weit, dass sie sich jedem freiwillig unterordnen würden, Hauptsache der Lebensstandard stimmt (radikaler Islam wäre auch kein Problem). Aber irgendwann steht der Tag der Entscheidung an, irgendwann muss man ja oder Nein sagen.

    Wenn sich dass Volk der mehrheitlichen Knierutscher nicht aufsteht, wird es bis zur Abnutzung der Kniescheiben immer unten bleiben. Übrigens: ich sitze hier nicht mit der Pickelhaube, sondern mehr auf gepackten Koffern – wenn Ihr für US- und fremde Interessen sterben wollt, dann ohne mich.

    Wartet noch ein paar Jahre, dann haben wir wieder unser einheimisches Trümmerfeld und wer ist dann wieder schuld: die Schuld-Deutschen !

    PS: Denkt daran, die nächste achtteilige Episode "Hitlers Hunde" von Guido Knorpel zu sehen, damit wir schön brav die nächsten 200 Jahre bis zum Erbrechen zahlen. Und denkt daran: wer nicht freiwillig die 20stündige Doku schaut, der wird von der Gesinnungspolizei abgeholt und muss sich die 20stündige Doku 21mal anschauen.

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