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In einem Brief an die "Deutsche Polizei" beklagt sich eine Bochumer Polizistin mit griechischen Wurzeln über den mangelnden Respekt diverser Mirgrantenkreise vor dem deutschen Rechtsstaat. Aus Angst der Polizisten, von den Medien in die "rechte Ecke" gestellt zu werden und Dank der Kuscheljustiz gegenüber straffällig gewordenen Migranten, etabliert sich offenbar eine Zwei-Klassen-Gesellschaft.

Von Marco Maier

Gerade Polizistinnen können ein Lied davon singen: Man kommt zu einem Einsatzort und wird von den muslimischen Männern entweder schlicht ignoriert oder gar übelst beleidigt. Wenn es dann überhaupt zu einer Gerichtsverhandlung kommt, gibt es nicht selten einen "Kulturbonus", wie der Fall "Isa S." zeigt. Tanja Kambouri, griechischstämmige Polizistin in Bochum, wollte die Zustände die sie beinahe tagtäglich im Ruhrgebiet miterlebt nicht mehr länger einfach so hinnehmen. Sie schrieb einen bewegenden Brief an die Gewerkschaftszeitung "Deutsche Polizei" und erhielt für ihre aufrüttelnden Zeilen massiven Zuspruch aus ganz Deutschland.

In ihrem Brief fragt Kambouri: "Wie sieht die Zukunft in Deutschland aus, wenn straffällige Migranten sich (weiterhin) weigern, die Regeln in ihrem Gast- beziehungsweise Heimatland zu akzeptieren?" Nach 10 Jahren Streifendienst weiß sie, wovon sie schreibt. So fange die Respektlosigkeit oftmals schon im Kindesalter an, so dass sich ihre deutschen Freunde und Kollegen längst nicht mehr wohl fühlen. Sie selbst fühle sich angesichts der Überzahl ausländischer Straftäter in vielen Stadtteilen Bochums ebenfalls nicht mehr wohl. Doch dies öffentlich zu bekunden wagt kaum jemand: "Meine deutschen Kollegen scheuen sich, ihre Meinung über die straffälligen Ausländer zu äußern, da sofort die alte Leier mit den Nazis anfängt.", so Kambouri.

Die tapfere Polizistin schlägt damit in die selbe Kerbe wie der Autor Akif Pirinçci, der sich in seinem neuen Buch ebenfalls über die Fehlentwicklungen beklagt. So schreibt sie: "Wo sind wir mittlerweile gelandet? Ist es schon so weit gekommen, dass die deutsche Polizei beziehungsweise der Staat sich (negativ) anpassen muss und wir unsere demokratischen Vorstellungen in gewissen Lebens-/Einsatzsituationen einschränken und aufgeben müssen?" Und so fordert sie ein Ende der "sanften Linie" und die konsequente Verhängung von Geld- und Gefängnisstrafen oder der Kürzung bzw. Streichung von staatlichen Hilfen, und ergänzt: "Wenn die oben genannten Sanktionen nicht ausreichen, bleibt nur noch die Ausweisung. Denn in die Herkunftsländer möchte kaum einer zurück, da dort die Lebensbedingungen oft mangelhaft und nicht mit der hiesigen staatlichen Unterstützung zu vergleichen sind."

Sicher, es gibt auch Fremdenfeindlicheit innerhalb der deutschen Polizei. Aber Polizisten sind auch nur Menschen und bilden schlussendlich einen Schnitt der Gesellschaft dar. Durch die Befehle von oben, wonach sie gegenüber Migranten nachlässiger in Sachen Anzeigen sein sollen, wenn es sich um Widerstand, Beleidigung oder gar Körperverletzung handelt, wird der Unmut jedoch noch weiter geschürt. Immerhin bestätigt eine Studie der nordrhein-westfälischen Polizeigewerkschaft, dass im Jahr 2011 rund die Hälfte der Polizisten tätlich angegriffen wurden, wiederum jedoch nur die Hälfte davon überhaupt Anzeige erstattete.

Besonders deutlich wird das Dilemma, wenn sich ganze kriminelle Familienclans einnisten – wie beispielsweise der libanesische Miri-Clan, dessen Gebiet vorrangig in Bremen liegt. Da werden Justiz und Polizei mit Morddrohungen gegen Familienmitglieder eingeschüchtert, so dass die Strafen – sofern überhaupt welche ausgesprochen werden – äußerst milde ausfallen. Doch die ganze Sippschaft auszuheben und in den Libanon abzuschieben wagt man nicht. Lieber toleriert man mafiöse Strukturen, als sich dem Vorwurf der "Fremdenfeindlichkeit" auszusetzen. Dass unter diesen Bedingungen jedoch alle Menschen in Deutschland – mit und ohne Migrationshintergrund – leiden, wird offenbar ignoriert.

Artikelbild: Flickr / powerbox CC-BY-SA 2.0

2 KOMMENTARE

  1. Hätte diese Polizistin keinen Migrationshintergrund, wäre sie wahrscheinlich nicht mehr lange im Amt oder Aussendienst.

  2. marco: man muss es schon genauer fassen, diese menschen gehören einer bestimmten gruppe an, sie kommen im normalfall aus dem orient oder dem moslem. teil afrikas! dem europäer, der als bedürftiger keinen idiotenkurs besuchen will, werden die kargen sozialleistungen gekürzt!

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