Kaffee: Dürre in Brasilien – Preise steigen

Fehlender Regen sorgt in Brasilien zur schlimmsten Dürre seit 40 Jahren. Besonders davon betroffen sind die brasilianischen Kaffeebauern, die mit massiven Ernteausfällen zu kämpfen haben. Als Folge davon dürften die Kaffeepreise bald kräftig ansteigen.

Von Marco Maier

Die lange andauernde Trockenheit bedroht nicht nur die Trinkwasserversorgung in Brasilien, sondern auch die dortige Landwirtschaft. Kaffeebauern berichten von bleibenden Schäden und ausgetrockneten Früchten. In Minas Gerais, dem Hauptanbaugebiet von Kaffee, sollen die Ernteausfälle bei den aromatischen Bohnen rund ein Drittel betragen.

So lag die durchschnittliche Regenmenge im Januar und Februar bei nur rund der Hälfte der normalen Werte. Im vergangenen März gab es sogar nur ein Zehntel der Niederschläge, die ansonsten für diesen Monat normal wären. Die jüngsten Regenfälle konnten die schon entstandenen Schäden allerdings nicht mehr beheben.

Für Kaffeeliebhaber bedeutet dies, dass die Preise bald schon massiv ansteigen könnten. Schon jetzt liegen die Preise für die qualitativ hochwertigen Arabica-Bohnen auf den Terminmärkten bei über 2 US-Dollar pro Pfund. Damit dürften die Händler wohl in den kommenden Monaten erste Preisanpassungen nach oben vornehmen. Zwar haben die Kaffeehändler Vorsorgemaßnahmen getroffen, um auch größere Schwankungen bei den Ernten abmildern zu können, dennoch gehen vorsichtige Schätzungen von einer Teuerung in Höhe von bis zu 15 Prozent für die Endverbraucher aus.

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Ein Kommentar

  1. Ich muss sagen Kaffee ist so oder so schon manchmal ziemlich teuer und jetzt soll der Preis nochmal ansteigen? Das schlimmste aber ist, dass die Menschen dort auch nichts zu trinken haben! Vor allem die Armen! Die leiden sehr unter dieser Trockenheit! Vielen dank für Die Information!

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