„Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich“ lautet der Artikel 3, Absatz 1 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland. Alle Menschen? Die Zeiten, an denen sich die Staatsorgane an die Verfassung hielten, sind in Deutschland nicht erst vorbei, seit sich in Rechtsprechung wie Praxis der „besondere Schutz von Ehe und Familie“, ebenfalls im Grundgesetz festgelegt, zugunsten von Minderheiten in nichts aufgelöst hat. Jetzt erließ das  Landgericht Wiesbaden ein Urteil, bei dem der Beklagte aus der Tatsache, daß er ebenfalls zu einer Minderheit in Deutschland gehört, Vorteil zog.

Von Florian Stumfall

Isa S. ist Deutsch-Afghane und als Moslem Anhänger des Propheten Mohammed. Er hatte eine Beziehung mit einem deutsch-amerikanischen Mädchen aufgenommen, das von ihm schwanger wurde. S. verlangte, die werdende Mutter solle das Kind abtreiben, sonst werde sie „den Afghanen in ihm kennenlernen“. Als sich die junge Frau weigerte, geschah genau das: S. erstach seine ehemalige Geliebte hinterrücks mit drei Messerstichen. 

Das Gericht lehnte es entgegen der sonstigen Üblichkeiten ab, auf eine „besondere Schwere der Schuld“ zu erkennen, was eine vorzeitige Haftentlassung ermöglichen würde. Hat diese Entscheidung schon weitum für Empörung gesorgt, so war es die Begründung dazu, die das Faß endgültig zum Überlaufen brachte. Der Täter, argumentierte das Gericht, sei mit 23 Jahren noch recht „ungefestigt“ und habe sich überdies „aufgrund seiner kulturellen und religiösen Herkunft in einer Zwangslage befunden“.

Brigitta Biehl, zweite Vorsitzende des Vereins „Peri“, der sich um Mädchen bemüht, denen eine Zwangsheirat droht, wendet sich gegen derartige kulturelle Vorschüsse: „Der Mann ist hier aufgewachsen und hier zur Schule gegangen; er hat die deutsche Staatsbürgerschaft. Er mußte wissen, welche Regeln hier gelten. Es war auch keine Frage mangelnder Bildung; der Mörder war Student.“

Loading...

Der Fall Isa S. ist nur ein Beispiel. Die wachsende Zahl der sogenannten Ehrenmorde, die in Deutschland von mohammedanischen Zuwanderern begangen werden, zeigt den Umfang des Problems, dem sich die Politik offenbar nicht gewachsen sieht. Sie hat es erst vor kurzem verschärft, als die Große Koalition in Berlin in ungefährdeter Einhelligkeit das Gesetz zur doppelten Staatsbürgerschaft beschloß. Bis dahin mußten sich Kinder von Zuwanderern bis zum 23. Lebensjahr für eine Staatsbürgerschaft entscheiden. Das entfällt nun bei kleinen Auflagen.

Die vorauseilende Willfährigkeit dem Islam gegenüber und allen seinen Eigenheiten beginnt schon lange, Methode zu bekommen. Vorbei auch die Zeiten, als innerhalb der CDU noch Konservative gab wie als einen der letzten den Innenpolitiker Wolfgang Bosbach, der feststellte: „Maßstab der Rechtsprechung darf bei uns ausschließlich die deutsche Rechts- und Werteordnung sein, nicht die Scharia.“

Loading...

1 KOMMENTAR

  1. Hey Florian, ich weiss gar nicht wer Du bist – wie bist Du denn zum Contra-Magazin gestossen?

    Zum Artikel:
    Gefaellt mir, vor allem weil es gegen diese scheinheilige Welt all dieser „politisch Korrekten“ angeht, die fuer jedes Verbrechen eine „prima“ Rechtfertigung parat haben. Hauptsache ja nicht die TAETER benennen und verurteilen, sondern mithelfen die Opfer zu verhoehnen!

    Als ehemalig in Berlin lebender koennte ich euch da Stories mit bedrohlich auftretenden Muslimen aufzaehlen, die gehen auf keine Kuhhaut. Zumal die auch noch so tun, als waeren die Einheimischen die Stoerenfriede, die sich gefaelligst an ihre Mentalitaet und kulturelle „Eigenart“ anzupassen haben!
    JEDES JAHR EHRENMORDE, die kapierens einfach nicht, und die Gerichte greifen nicht hart genug durch, weil solche Pflaumenauguste wie Wowereit und seine „liberalen“ Kumpane auch noch grosszuegig ueber den Terror den diese Primitivlinge verbreiten hinwegsehen. Statt endlich mal klare Kanten zu setzen und durchzugreifen, denn andernfalls ist das eine Schreckensherrschaft einer intoleranten Minderheit. Diese Faelle sind keine „Ausnahmen“, diese Schlaegerbanden treten systematisch und REGELMAESSIG als die Bevoelkerung bedrohende Kriminelle auf.

    Krude Sympathisanten angeblicher „Religionsfreiheit“ fallen dann aber auch noch den eigenen geschaedigten Landsleuten in den Ruecken, indem sie sie als „islamophob“ mit Dreck bewerfen. Dabei ist der Islam eine menschenverachtende Religion, die kein Mitleid und Toleranz mit „Unglaeubigen“ kennt, die Geschichte spricht Baende. Und die anderen monotheistischen als „Religionen“ getarnten Ideologien sind auch kein Deut besser, sie haben alle Dreck am Stecken, ihre ganze Geschichte ist blutig gepflastert mit Verfolgung, Folter und Mord an Andersdenkenden.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here