Die Weltgesundheitsorganisation (WHO), eine der Untergliederungen der UN, schlägt Alarm. Rund sieben Millionen Menschen, so eine neue Meldung, stürben jährlich an Luftverschmutzung. Damit gehe jeder achte Todesfall weltweit auf verschmutzte Luft zurück, die stelle  somit das größte Gesundheitsrisiko dar, das auf Umweltfaktoren zurückzuführen sei. 

Von Florian Stumfall

Jetzt ist es also die Luft, nachdem sonstige Alarmmeldungen, wie sie regelmäßig verbreitet werden, von Seuchen, vergiftetem Essen oder Folgen des Klima-Sterbens künden. Kaum ein Risiko-Bild  wird mit solcher Inbrunst beschworen wie dasjenige über den dräuenden Massentod. Allenfalls Berichte über die Gefahren der Übervölkerung des Globus können da mithalten.

Da stellt sich natürlich als erste die Frage, wie man zu solchen Zahlen kommt? Wer führt die weltweiten medizinischen Untersuchungen durch? Welcher Zensus wird erhoben? Und vor allem:  wie kommt man zu Prozentzahlen aus Ländern, deren absolute Bevölkerungsstärke gar nicht bekannt ist? In der Dritten Welt nämlich beruhen solche Angaben meistens auf mutigen Schätzungen.

Zweitens: Gesundheitliche Schädigungen, die auf nur eine Ursache zurückzuführen sind, bilden die Ausnahme. Wer die  Wirkung etwa von Schadstoffen quantifizieren will, muß alle Parameter mit einbeziehen. Das heißt im vorliegenden Fall: wie ist die  Anamnese der Geschädigten? Wer war Raucher, wer nicht? Wie steht es mit erblicher Belastung? Liegen Allergien vor? Und anderes mehr. Davon abgesehen: Die oberen Atemwege des Menschen weisen Haare auf, deren Aufgabe es ist, Partikel auszusondern. Von Natur aus ist also der Mensch gegen derlei Gefahren gewappnet, jedenfalls in bestimmten Umfang.

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Dabei wird niemand bestreiten, daß Dreck in der Luft schädlich oder zumindest unappetitlich ist. Aber die diesbezügliche Lage kann man nicht  völlig undifferenziert beschreiben. In Westeuropa beispielsweise ist in den vergangenen Jahrzehnten eine signifikante Besserung eingetreten, wenn man einmal von dem Dampf absieht, unter dem kürzlich Paris zu leiden hatte. In Peking wiederum ist so etwas die Regel. Aber wer, wie die WHO das tut, unter den Gefahrenquellen auch noch alle Kohle- und Holzfeuer dieser Welt einrechnet, muß erklären, wie diese, die Jahrtausende die einzige Energiequelle waren, überhaupt die menschliche Bevölkerung haben großwerden lassen können.

Doch ob Staub, Klima, Waldsterben oder Gift im Essen – alle haben eine wohlbedachte Funktion. Alle sind geeignet, den Einfluß des Staates unter dem Vorwand zu erweitern, das müsse zum Wohl der Menschen geschehen. Angesichts unheimlicher Gefahren ist es leichter, den Menschen vorzuschreiben, wie sie sich verhalten sollen, und der Wirtschaft, wie sie arbeiten darf. Der Horizont, an dem die Öko-Diktatur winkt, ist gar nicht fern und durch jeden Feinstaub deutlich erkennbar.

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2 KOMMENTARE

  1. wenn ich mir meine Fenster nach 14 Tagen des Putzens anschaue, dann frage ich mich manchmal was Schädlicher ist, Rauchen oder die Abgase die alle in der Luft  im Wasser im Boden  etc. pp.

  2. Wer traut eigentlich noch diesem von der Pharmalobby unterwanderten Alarmistenverein WHO?!
    Es sei nur an all die absichtliche Panikmache wegen angeblicher „Pandemien“ (Vogel-, Schweinegrippe und Sars) erinnert, wo insgesamt weniger gestorben sind als jaehrlich in Deutschland bei einer „normalen“ Grippewelle! Aber die Pharmaindustrie hat praechtig verdient an ueberfluessigem und schaedlichem Tamiflu & co….

    Abgesehen davon… was interessiert es die WHO, wenn jaehrlich zig Millionen an Umweltverschmutzung zugrunde gehen… sind da nicht ohnehin lauter Eugeniker beschaeftigt, denen das ganz recht ist, das die Weltbevoelkrung reduziert wird?
    Wenn es ihnen wirklich die Sache wert waere, wuerden sie endlich massiv etwas unternehmen gegen CHEMTRAILS!

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