Konfiszierung: Russland wird westliche Sanktionen kontern

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Sollten sich die EU und die USA dazu entschließen, Sanktionen gegen Russland einzuleiten, arbeitet das russische Oberhaus schon vorsorglich an einem Gesetz, wonach das Vermögen von Privatleuten und Unternehmen der sanktionierenden Staaten konfisziert werden kann. Damit besitzt Präsident Putin ein wirksames Gegenmittel.

Die politische Krise um die Ukraine zieht immer weitere Kreise. Dachten die transatlantischen Strategen anfangs noch daran, Russland mit Hilfe wirtschaftlicher und politischer Sanktionen in die Knie zwingen zu können, kontert Moskau den Erpressungsversuchen mit dem effektivsten Gegenmittel: der Beschlagnahme von Vermögen aus der EU und den USA. Ein entsprechendes Gesetz wird derzeit im russischen Föderationsrat vorbereitet. Betroffen davon wären all jene Personen und Firmen die über Konten und Vermögensbestände in Russland verfügen.

Zwar wäre dies das äußerste Mittel, doch wenn sich schon Staaten wie Österreich und die Schweiz erdreisten, Konten weggeputschter ukrainischer Politiker einzufrieren und die aggressive "westliche Wertegemeinschaft" zuerst mit entsprechenden Drohungen aufwarteten, dürfen diese sich nicht über Russlands Reaktion darauf echauffieren. Denn damit gleichen sie einer Horde Brandstifter, die zuerst ein fremdes Haus anzünden, deren Nachbarn die helfen wollen der Brandstiftung bezichtigen, immer wieder neues Öl in die Flammen zu gießen und in den Medien behaupten, es wäre nur Wasser.

1 KOMMENTAR

  1. Haha, also sowas von gewitzt und clever, der Putin! Ja, SO ist richtig, wie Du mir so ich Dir, sich ja nicht ins Bockshorn jagen lassen von hinterhaeltigen pseudodemokratischen und erpresserischen Europaeischen Vasallenstaaten der USA.
    Eine gute Nachricht, Danke 🙂

    Hier noch etwas, was zeigt, wie sehr auch insgeheim die deutsche Wirtschaft vom Wohlwollen Putins abhaengt, was in den grossprecherischen Einheits-Medien untern Tisch gehalten wird:
    http://de.nachrichten.yahoo.com/besuch-bei-putin-gabriel-der-h-hle-des-143817718.html

    „So hatte Gabriel eine lange Liste an Warnungen und Nöten deutscher Konzernchefs im Gepäck. Mehr als 6000 deutsche Unternehmen – vom Global Player bis zum Mittelständler – haben in Russland rund 20 Milliarden Euro an Direktinvestitionen im Feuer. Von diesem Geschäft hängen 300 000 Jobs in Deutschland ab. Wuerde Putin Ernst machen, Konten ausländischer Konzerne einfrieren oder gar Betriebe konfiszieren, verlören westliche Investoren viel Geld. Der Imageschaden für Russland aber wäre unermesslich. Dabei braucht das Riesenland dringend Hilfe aus dem Westen, um seine Wirtschaft zu modernisieren und die Abhängigkeit des Staatshaushalts von Gas- und Ölexporten zu verringern.“

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