Bald kommt Fracking-Gas aus Amerika!

Beinahe könnte man glauben, die Krise mit Russland sei nur deshalb inszeniert worden, damit die Amerikaner ihr mittels Fracking gewonnenes Schiefergas an die dummen Europäer zu verhökern. US-Präsident Obama sicherte den Brüsseler Eurokraten schon einmal einen Gas-Deal zu.

Von Marco Maier

Auf dem EU-USA-Gipfel in Brüssel, bei dem sich Obama mit den Vertretern der EU traf, standen nicht nur wirtschaftliche Themen auf der Tagesordnung. Insbesondere die politische Lage rund um die Ukrainekrise wurde dabei erörtert. Dass EU-Kommissionspräsident Barroso und EU-Ratschef van Rompuy geschlagene 22 Minuten auf den amerikanischen Präsidenten warten mussten, zeugt von der hochnäsigen Arroganz der "transatlantischen Freunde" von der anderen Seite des großen Teichs.

Der vom Westen finanzierte und offenbar auch inszenierte Putsch in der Ukraine inklusive dem fehlendem Respekt für die Interessen Russlands führten dazu, dass die diplomatischen Beziehungen zwischen den beteiligten Staaten auf einem historischen Tiefpunkt gelangten. Es scheint beinahe so, als ob die Eskalation von den Amerikanern durchaus beabsichtigt worden wäre, um damit Russland weiter in die Ecke zu drängen und den Europäern dafür das eigene Erdgas andrehen zu können.

So werden die Stimmen in Europa auch immer lauter, dass man angesichts der diplomatischen Verstimmungen mit Russland die umstrittene Fracking-Technologie auch in Europa forcieren sollte. Allerdings wollen die Amerikaner ebenfalls am Gaskuchen mitnaschen, so dass Obama die Lieferung von Schiefergas als probates Mittel anpries, um die Abhängigkeit Europas vom russischen Gas zu reduzieren. Dass sich Europa damit jedoch noch stärker von der US-Wirtschaft abhängig machen würde als es bisher ohnehin schon der Fall ist, traut sich niemand anzusprechen.

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Angesichts der engen transatlantischen Verbindungen sind die Europäer eben perfekte Marionetten für die außenpolitischen Spiele der Amerikaner. Dementsprechend rückten die drei Proponenten – Obama, Barroso und van Rompuy – die transatlantischen Partnerschaft in den Vordergrund. Dabei beriefen sie sich auf die "Ecksteine" in Form des Bekenntnisses zur Demokratie (so sieht die in den USA aus) und den Grundrechten (die immer weiter beschnitten werden).

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