Weil es keine entsprechende Bedrohungslage durch den "Islamischen Staat" mehr gebe, wird die zeitweilige Bewaffnung der norwegischen Polizei wieder aufgehoben. Diese Entscheidung wird heftig kritisiert.

Von Marco Maier

Die norwegische Polizei ist traditionell unbewaffnet unterwegs. Die Dienstwaffen befinden sich normalerweise verschlossen in den Dienstautos. Zu Fuß auf den Straßen gilt ansonsten die Devise: Keine Waffen. Nach Drohungen des "Islamischen Staates" gegenüber dem NATO-Mitglied Norwegen wurde eine temporäre Bewaffnung der Polizisten angeordnet. Nun ist dies wieder vorbei.

"Die Wahrscheinlichkeit eines Terrorangriffs ist gesunken, inklusive dem Risiko von Angriffen auf Verteidigungs- und Polizeipersonal. Unsere generelle Einschätzung ist, dass es keinen Grund mehr für die zeitlich beschränkte Bewaffnung gibt", so der Polzeidirektor Odd Reidar Humlegård auf einer Pressekonferenz.

Die Norwegische Polizeiföderation ist mit dieser Einschätzung, die auf eine neue Bedrohungsanalyse durch den Polizei-Sicherheitsdienst PST beruht, nicht einverstanden. "Wir sehen nicht, dass die Bedrohung für die Polizei niedrig genug ist, so dass die Entwaffnung sinnvoll sei", sagte deren Chef Sigve Bolstad. Die Norwegische Polizeiföderation bezeichnete die Entscheidung der Polizeiführung als "extrem armselig".

In anderen Ländern gehört die Bewaffnung ganz selbstverständlich zur Polizei. In manchen Ländern – wie z.B. in den USA, in Spanien und in Italien – sind Polizeieinheiten teilweise sogar paramilitärisch ausgerüstet, was ebenfalls immer wieder Gegenstand kritischer Diskussionen ist. 

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Ob dies durch die Anschläge von Paris revidiert wird, ist noch nicht bekannt.

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4 thoughts on “Norwegen: Polizei wird wieder entwaffnet”

  1. Geht mich nichts an, doch bleibt der Umstand Fakt, daß die “ deutsche Polizei“ auch bewaffnet unfähig ist, gegen die staatswidrige, abgehalfterte Stasischickse zu opponieren. Und bei Überfällen der organisierten Ostbanden kommt man traditionell seit 10 Jahren lieber zu spät.
    Das könnte jede vereinsbasierte Landwehr auch nicht schlechter. Dem IS dis SS!!!!!!!

  2. Genau! Die aktuelle Lage in Paris zeigt ja, was passiert, wenn Polizisten Waffen tragen. Die Islamisten fühlen sich bedroht und greifen zu Notwehrmaßnahmen.

    Bei sowas darf man nicht diskutieren, man muss handeln: Alle Polizisten müssen sofort die Waffen abgeben! So etwas wie in Paris darf nie wieder passieren.

    Lediglich Muslimes dürfen Waffen tragen; wenn sie wollen. Damit zeigen wir ihnen, dass wir sie so akzeptieren, wie sie sind. Das gebührt das Gefühl für Anstand und die Menschenrechte!!!

  3. Warum überläßt man dem IS nicht sämtliche Polizeiaufgaben in ganz Europa? Dann hätte die Polizei fast nichts mehr zu tun. Denn etwaige straffällige Handlungen seitens der IS sind dann polizeiinterne Vorkommnisse, die innerhalb der Polizei abgehandelt werden. Man möge mir NAIVITÄT buchstabieren. Die Unfähigkeit der europäischen Polizei geht auf politische Order im Sinne des bewußten Versagens zurück. Sie darf nicht erfolgreich sein. Weder beim Drogenproblem, noch bei der Prostitution noch bei Wirtschaftskriminalität, nur beim Autofahrer darf sie zuschlagen. Warum?? Weil die Oberen da überall fett drinhängen!!! Und bei den Asylanten darf sie gar nichts mehr tun. Höchstens Opfer von Vergewaltigungen auf Geschlechtskrankheiten überprüfen, damit die Täter bei etwaiger Ansteckung Klage auf Schadenersatz und Schmerzensgeld einreichen können!! Eine politisch motivierte und bewaffnete Polizei kann sehr wohl auf demokratischen Boden stehend die Probleme angehen. Aber nicht unbewaffnet. Als nächstes wird die Armee in Europa entwaffnet, um die IS und andere Gruppierungen nicht unnötig zu verärgern! Neuer Slogan der Gutmenschen. „Schlagstöcke für Migranten! “ Und ich fordere die Einweisung der Gutmenschen Europas in eine forenische Psychatrie!!!

  4. @ loup

    wie nur schlagstöcke,,,,
    die sind jezz in diesem land angekommen und verlangen schon waffen,,,,schlagstöcke schwingen is doch unter ihrer würde….zu anstrengend,,,frauenarbeit.
    und am besten sollten sich dann deutsche harz4 empfänger doch gleich in reihe aufstellen zwecks erschiessung durch unsere einwanderer, dann können die sich n paar euro dazu verdienen indem sie den müll entsorgen,und entspannt die harte lage am wohnungsmarkt, und es werden auch gelder frei für unsere einwanderer wenn die harz4er ausfallen beim empfang der staatsalmosen.
    wie sagte merkel? sozial ist was arbeit schafft.

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