Obwohl die Nachfrage hoch ist und die Zentralbanken die Märkte mit Geld fluten, kommt der Goldpreis nicht in die Gänge. Schuld daran ist das Papiergold. Doch die Blase wird irgendwann platzen.

Von Marco Maier

Die Nachfrage nach physischem Gold ist so groß wie schon lange nicht mehr. Die Goldbestände an der Rohstoffbörse Comex sind auf einen Rekordtiefstand gesunken. Auch die Münzhändler in den USA und Europa vermelden bei den Verkäufen Rekordwerte. Trotzdem tut sich beim Goldpreis selbst kaum etwas.

Schuld daran sind die Papiergoldmärkte. Diverse Zertifikate kursieren herum und werden immer mehr. Inzwischen liegt das Verhältnis von Goldderivaten zu echtem Gold in Sachen Volumen bei etwa 250 zu 1. Dementsprechend kann man davon ausgehen, dass im Falle eines Platzens der Papiergoldblase plötzlich die meisten Inhaber dieser Papiere mit gar nichts mehr dastehen.

Da das Angebot an physischem Gold nur begrenzt ist und (vor allem bei niedrigen Preisen und hohen Förderkosten) nicht einfach beliebig erhöht werden kann, könnten in absehbarer Zeit Angebotsengpässe auftreten, sofern die Zentralbanken nicht zusätzliches Gold aus ihren Beständen auf den Markt werfen. Die Minen werden zu diesem Preis jedenfalls nicht noch mehr Gold fördern.

Vor allem mittel- und langfristig gesehen fährt jeder Goldanleger wohl mit echtem, physischem Gold deutlich besser. Denn die Papiergoldinflation und die daraus resultierende Blase zerstört nicht nur den Goldmarkt, sondern verhindert auch eine faire Bewertung des Edelmetalls. Angesichts des Ungleichgewichts in Sachen Papiergold müsste das Gold ja derzeit schon bei rund 250.000 Euro je Feinunze liegen. Doch vielleicht kommt das ja noch.

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37 thoughts on “Die Papiergoldinflation zerstört den Goldmarkt”

  1. Es war von Anfang an eine Riesenschweinerei, dass „physisches Gold“ und „Papiergold“ als gleichwertig gehandelt werden durfte – das hätte die Politik verbieten und zwei voneinender getrennte Märkte installieren müssen.
    Warum die Politik das nicht tat, liegt auf der Hand: Manipulationen des Preises für „physisches Gold“ wären sehr viel schwieriger bis unmöglich.
    Und die Leute würden sehr schnell erkennen, dass die Inflationsrate sehr viel höher ist, als die Politik glaubend macht – zumindest gemessen am Preis für „physisches Gold“.

    Nun liegt also das Verhältnis beider bereits bei 1 : 250 ??? kürzlich lag es noch bei ca. 1 : 120.
    Das heißt nichts anderes, als dass sich der Papiergoldbestand innerhalb weniger Monate verdoppelt hat – Papier ist eben geduldig …
    Das kann nicht mehr lang gut gehen, es muss (!) zum Knall kommen. Und dann werden die Papiergold-Inhaber merken, dass ihre Zertifikate keinen anderen Wert haben als das Papier, auf das sie gedruckt sind: NULL nämlich.

    Neulich schrieb ich an anderer Stelle, dass das 1 : 250 nichts anderes heißt, als dass jede Unze „physischen Goldes“ 250 Besitzer hat, aber nur einen einzigen Eigentümer – nämlich den, der die Unze in er Hand hält.

    1. In einem Buch aus den 1920er Jahren (ich finde jetzt auf die Schnelle leider nicht die genaue Quelle) schrieb jemand (schon damals!), daß der „Wert“ der verkauften Goldzertifikate ein Vielfaches der Menge des bis dahin tatsächlich geförderten Goldes entsprach. Es ist also ein System, das von Anfang an nur auf Betrug ausgelegt war. Ich verstehe bei der ganzen Sache aber auch den Schwachsinn der entsprechenden Käufer nicht. Warum kaufen diese Leute kein echtes Gold, was sie dann irgendwo einlagern? Bei Grundstücken würde einem so ein Unsinn doch auch nicht einfallen: Ich kaufe ein Zertifikat auf ein Grundstück von sagen wir soundsoviel Hektar, aber das Grundstück selbst ist weder konkret festgelegt noch mir bekannt. Ich kann das Zertifikat weiterverkaufen, vererben, es theoretisch gegen ein Grundstück eintauschen – sofern es nicht mehrfach verkauft wurde. (Es würde mich allerdings auch nicht wundern, wenn es sogar das schon gibt!)

  2. Wozu die Aufregung ? Solange man Gold noch billig kaufen kann ,ist das doch nur positiv.Wenn das System crasht ist es vorbei.Wer zu spät kommt den bestraft das Leben oder die Letzten beissen die Hunde.

  3. In 60 Jahren wird der Goldpreis bei über 1 Million US-Dollar je Feinunze liegen

    Am 15. August 1971 betrug der Goldpreis 35,00 US-Dollar. Der Goldstandard des US-Dollars wurde zugunsten der wundersamen Geldvermehrung per Mausklick im Computer aufgegeben.

    Am 23. August 2011 also 40 Jahre später lag der Preis für eine Feinunze Gold bei 1.914,50 US-Dollar. Das entspricht einer durchschnittlichen Verteuerung von 10,35747 Prozent pro Jahr.

    Wieso man für 31,1034768 Gramm Gold solche Unmengen an Papiergeld auf den Tisch legen muß, wird wohl für die nächsten Jahrzehnte ein Betriebsgeheimnis der Zentralbanken bleiben müssen.

    Vorausgesetzt es schlafen alle Schlafschafe schön artig weiter, es kommt kein Weltkrieg dazwischen oder es fällt kein Asteroid vom Himmel, wird sich der Goldpreis bis zum Jahre 2077, wie folgt prächtig weiter entwickeln.

    Weiterlesen für die Tabelle auf
    https://aufgewachter.wordpress.com/2015/09/13/in-60-jahren-wird-der-goldpreis-bei-ueber-1-million-us-dollar-je-feinunze-liegen/

    1. @Aufgewachter: Sie liefern genau die richtige Information: "Verzinsung" von 10,35747 Prozent pro Jahr. Es ist richtig, dass man nicht zum "falschen" Zeitpunkt verkaufen sollte (für manche Goldbesitzer eine Erfordernis, insbesondere für alte Leute); das gilt aber auch für Aktien und Dergleichen.

  4. Goldige Informationen

    Ende 2013 belief sich laut World Gold Council die bisher weltweit geförderte Goldmenge auf 177.200 Tonnen. Pro Jahr kommen 3.000 Tonnen hinzu, so daß zum 31.12.2015 183.200 Tonnen gefördert sein werden.

    Der Preis für eine Feinunze Gold stieg zwischen dem 15. August 1971 von 35,00 US-Dollar und dem 23. August 2011 auf 1.914,50 US-Dollar. Durchschnittlich 10,35747 Prozent pro Jahr; am 31. Dezember 2015 also 2.959,49 US-Dollar.

    Bewertet man die 183.200 Tonnen Gold mit o.g. Kurs kommt man auf 17.336,26832 Milliarden US-Dollar. Die US-Staatsverschuldung wird laut de.statista auf 19.041,97 Milliarden US-Dollar geschätzt. Zufall oder?

    Alle Angaben ohne Goldpreisdrückungen. Die Angaben können von der Realität geringfügig abweichen. Alle Angaben ohne Gewähr.

    https://aufgewachter.wordpress.com/2015/09/14/goldige-informationen/

  5. Lieber Herr Maier, ich bin ein Freund des contra-Magazins. Mutige, ehrliche Artikel. Beim Thema Gold scheint der Sachverstand etwas, sagen wir, verschütt gegangen zu sein. Gold bei €250.000 die Unze? € 1.000 aktueller Kurs mal Faktor 250 wg. der Papiergold-Ratio? Oh je.

    Wir sind uns alle einig, dass nahezu sämtliche Märkte von den Zentralbanken & Co manipuliert sind. Gold und Öl besonders. Wieso in aller Welt denken die „Gold Bugs“, dass es die Zentralbanken erlauben, dass das meistgehasste und politisierte Edelmetall mit den Preisen durch die Decke geht?

    Nur theoretisch (wirklich nur theoretisch!) Gold geht auf € 50.000: Wer soll das Zeug für €50.000 abkaufen? Die Bank? Der Arbeitslose? Der Eigenheimbesitzer? Der Staat? Ihr euch gegenseitig? Gold ist DER ultimative Schuldentilger, weil makroökoomisch ein Schuldverhältnis nicht durch ein anderes ersetzt, sondern endgültig ausgelöscht wird. Hier sind wir uns einig.

    Systemmedien und alternative Medien fallen gleichermaßen auf die „sozioökonomische Manipulation“ durch die Hintergrundkräfte in der Hochfinanz herein. Das Weltfinanzsystem wird NICHT kollabieren. Wir befinden uns nicht am SystemENDE sondern in einer SystemTRANSFORMATION. Der US-Dollar wird nicht kollabieren, eben so wenig der Euro, der Goldpreis wird niemals durch „die Decke gehen“, es wird keine Hyperinflation geben, weder in USA noch sonstwo. Die Marktmanipulatoren passen auf, dass die Liquidität aus den Papiermärkten nicht in die physischen Märkte fliesst, daher sind auch alle Rohstoffpreise auf Sinkflug, inkl. Gold. Wir werden noch 500 Papiergoldkontrakte zu 1 Unze physischen Gold sehen. Und der Preis ist vielleicht bei €1.100 pro Unze… oder bei €400, weil es der IWF in seine Sonderziehungsrechte aufnimmt und den Preis sehr niedrig fixiert. Aufgepasst Freunde … die Bank gewinnt immer. „Financial Engineering“ ist das Zauberwort.

    Einer der es gut meint.

    1. @ Biotonne

      Das was Sie da schreiben, ist spätestens ab dem Punkt hinfällig, an dem eine kritische Masse aufwacht und merkt, daß deren "Geld" rapide an Wert verliert.

      Was durch Inflation, die höchste aller Steuern, schleichend aber beständig passiert.

      Ob dieser Punkt je eintreffen wird, ist eine andere Frage.

      Nehmen wir an, die Unze schießt tatsächlich auf 50.000 Fed-Noten, Euro oder was auch immer. Die Frage ist, was bekomme ich als Gegenwert für diese 50.000…

      Wenn es der gleiche Gegenwert ist, wie für heutzutage die rund 1100/Unze hat man seine Kaufkraft erhalten.

      Und alle, die ihre Werte ausschließlich in Baumwoll-Lappen gespeichert haben, schauen in die Röhre.

      Abgesehen davon, halte ich Silber für das bessere Speicher-Edelmetall.

    2. @ Biotonne

      Ein durchaus interressanter und überdenkenswerter Kommentar.
      Gut möglich, daß dieses Falschgeldsystem weit länger am Leben gehalten wird, als wir alle denken.

      Das was Sie da schreiben, ist aber spätestens ab dem Punkt hinfällig, an dem eine kritische Masse aufwacht und merkt, daß deren "Geld" rapide an Wert verliert. 
      Was durch Inflation, die höchste aller Steuern, schleichend aber beständig passiert.
      Ob dieser Punkt je eintreffen wird, ist eine andere Frage.

      Nehmen wir an, die Unze schießt tatsächlich auf 50.000 Fed-Noten, Euro oder was auch immer. Die Frage ist, was bekomme ich als Gegenwert für diese 50.000…
      Wenn es der gleiche Gegenwert ist, wie für heutzutage die rund 1100/Unze hat man seine Kaufkraft erhalten.
      Und alle, die ihre Werte ausschließlich in Baumwoll-Lappen gespeichert haben, schauen in die Röhre.

      Abgesehen davon, halte ich Silber für das bessere Speicher-Edelmetall.
       

    3. Guter Kommentar. Hat schon Seltenheitswert, denn alle sind positiv.

      Vor einer Inflation ist noch nie gewarnt worden. Sie wurde in diesem Fall herbei geredet und zwar mit gesammelter Medienmacht. Seitdem hält man daran fest. Das war nur ein Täuschungsmanöver, um die Fonds im Markt zu halten. Die Zinsen sind historisch niedrig, bei Inflation gehen sie nach oben, denn die Inflationrate wird drauf geschlagen. Eine Deflation, und darum handelt es sich hier, ist gefährlich, Inflationsraten von 10, 15% sind noch kein Beinbruch.
      Die Kriege der USA sind ein Ausdruck der Deflation.
      Zudem fluten die Zentralbanken die Märkte mit Geld und trotzdem steigen die Zinsen nicht. Das ist alles sehr gefährlich. Es reichte schon, daß ein Marktgigant zerbricht, um einen Crash auszulösen mit verheerenden Folgen für die Wirtschaft. Was ich für wahrscheinliches Szenario halte.

      Die Hyperinflation setzt ein, wenn die Dominosteine fallen. Daß Gold dann die richtige Anlage sein wird – da mache ich mal ein Fragezeichen.

      Die Spekulanten an der COMEX spielen mit der Blase, die glauben selber nicht an die Inflation und ans Gold. Die wissen auch, daß die Derivate nur zu einem Bruchteil gedeckt sind.

    4. Bei Gold 50.000 verkauft auch keiner mehr Gold, nur im Notfall- Bei 50.000 haben wir mit Sicherheit Inflation und man kann mit Gold einen Teil des Vermögens hinüber retten. Verkaufen Kann man Gold bei 50.000 denn, es gibt ja einen Markt  dafür. Sonst käme der Preis ja nicht zustande.

    5. @biotonne

      zum Teil haben Sie Recht, es wird keine Hyperinflatione geben, den ohne es zu verstehen befeuern die Zentralbanken mit ihren QE die Deflation und richtig der Dollar wird  im Gegensatz zum Euro  nicht verschwinden, es wird eine Transformation geben, nicht aber die die Sie sich Vorstellen, den ein Schneeballsystem kann man nicht in andere Schneeballsysteme transformieren. Es is ein Irrtum zu glauben, die Zentralbanken haben noch die Kontrolle. Das Ganze endet in einer Deflationsspirale und im Gegensatz zu allgemeiner Meinung wird die Realwirtschaft und nicht die Hochfinanz massgebend sein, was nachher kommt. Übrigens der IMF wird, falls überhaupt, nur der % Anteil des Goldes im SDR und nicht den Preis fixiren.

  6. Quatsch! Das ist nur eine temporäre Erscheinung, die sich noch in diesem Jahr verflüchtigen wird. Der Bau der neuen Seidenstrasse und die vielen anderen Projekte, finanziert durch das neue „Weltfinanzsystem“ der BRICS an IWF und Weltbank vorbei, werden ungeheure Mittel wie ein riesiger Magnet in den reale Infrastrukturbereich und den damit verbundenen Industrien umlenken. Das geschieht bereits und wird weiter Fahrt aufnehmen, genauso wie die Golddeckungen der chinesischen und russischen Währungen noch dieses Jahr ausgerufen werden. Die Zeiten werden goldig….

  7. Ich kann es nicht mehr hören: „Doch die Blase wird irgendwann platzen“. Durchhalteparolen

    – UBS stimmt Investoren auf bessere Zeiten ein
    – Starke asiatische Nachfrage im August
    – Wenn die Täuschung versagt, kommt die Stunde des Goldes

    alle von der Seite „Goldreporter“, suggerieren, dass nur ja nicht das Kaufinteresse für Gold nachlassen sollte, sondern es wird dem Esel die Möhre möglichst lange vor die Nase gehalten.

    Sicherlich ist richtig, dass „Papiergold“, das Wetten auf Kursentwicklungen, den Goldpreis prügelt; aber wir haben es scheinbar akzeptiert, dass aus der Börse ein Spielkasino geworden ist, weil die Finanzwelt von der Politik nicht eindämmbar ist.

    Zu den Hinweisen, die Goldbestände in den COMEX-Lagern werden immer dünner und damit können keine Wettscheine in physisches Gold umgetauscht werden: in jedem Spielkasino geht Bares über den Tisch. Notfalls greift man auf Kundenbestände durch Verleihung zurück. Sollten auch Kundenbestände knapp werden, erhöht man die Verliehungskosten – so einfach ist Manipulation.

    1. Ja, sie wird irgendwann platzen, nur der Zeitpunkt steht noch nicht ganz fest. Und das Heft des Handelns ist nicht mehr bei der FED, der Schwerpunkt für rationales wirtschaftliches und finanzpolitisches Handeln liegt schon lange in Asien. Die FED kann nur noch auf Zeitgewinn spielen da sie die beiden Stellschrauben Nullzinspolitik und Geldmengenausweitung längst ausgereizt hat, bzw. diese mittlerweile kontraproduktiv im Sinne dieser Politik (geworden) sind. Und was machen die Edelmetallpreise in einem solchen Fall? Nun eben das, was sie immer machen, wenn die Möglichkeiten zur Manipulation endgültig erschöpft sind. Und das alles fassen Sie mal eben so nonchalant mit "man erhöht einfach einmal die Verleihungskosten" zusammen?! Jeder hat so seinen Zugang zur Realität, fällt mir dazu nur ein.

  8. @ Thunderhorse/Hope/Anonymus/Stan

    Eine der Täuschungen (als Ausdruck der „soziökonomischen Manipulation“) denen gerade die Alternativen
    Medien ausgesetzt sind: viele Menschen sehen eine Inflation kommen. Das Narrativ: es wurde viel Geld gedruckt (QE1/2/3), um die Banken zu retten und das muss irgendwann in Form von höheren Preisen beim „kleinen Mann“ ankommen. deswegen sinkt die Kaufkraft, Gold steigt usw.

    Schauen wir uns die Realität seit 2008 an: Deflation, sinkende Preise, da die Weltwirtschaft nicht im Gleichschritt mit der Expansion des Schuldgeldsystems wächst. Von Inflation weit und breit keine Spur. Wir müssen nur an die Tankstelle schauen. Die „Keynesianischen“ Voodoo-Meister reden davon, dass wir „mindestens zwei Prozent“ Inflation brauchen. Wo ist sie?

    Mit QE1/2/3 wurde neue Liquidität geschaffen, um den Banken die faulen Schulden aus den Büchern herauszukaufen. Die Zentralbanken stellten dabei eine Forderung an die Banken: „Das frische Geld, mit den wir euch euren Mist abkaufen, darf um Gottes Willen nicht in Umlauf kommen und die Verbraucherpreise in die Höhe schiessen lassen.“ Dieser Deal hat bisher funktinioniert.

    Nun ist die Aufgabe, dass diese schlechten Schulden aus den Bilanzen der Zentralbanken weg müssen. Das passiert, indem dieses Mal der IWF neue Liquidität zur Verfügung stellt, nun in Form der Sonderziehungsrechte (SZR). Der IWF kauft damit den Zentralbanken den „Mist aus 2008“ weiter ab. Als Gegenleistung geben die Zentralbanken (=Staaten) Ihr Gelddruckmonopol auf. Der IWF ist damit auf dem Weg zur Durchsetzung der SZR als Weltwährung. Ein ungeheures Monopol. Diese wird bereits seit längerem auf der supra-nationalen Ebene eingesetzt (ähnlich wie der ECU vor dem EURO). Bald gehört der chin. RMB zu den SZR Währungskorb.

    Der unbestrittene Goldtransfer von West nach Ost, dient dazu, dass die BRICS ca. 2,7% Ihres
    Bruttosozialproduktes in Goldreserven vorhalten müssen. Das wird von den Keynesianischen Zauberkünstlern als gesunde Grundlage für das neue monetäre System gesehen. Gold hat zweifellos die ultimaten Geldeigenschaften. Keine Frage. Aber es wird kurz-/mittelfristig nicht wesentlich an Wert gewinnen. Vielleicht ist es in 10 Jahren bei €2.000 / Unze. Gut möglich.

    Es kommt auch zu keinem Kulturkampf OST gegen WEST, Ablösung des Dollars, des IWF usw. Die sitzen alle am gleichen Tisch. Jedes Land der Erde hat eine Zentralbank, die auf die BIZ hört, alle arbeiten an der IWF Refom 2010 mit (ausser USA, bisher…) . Schaut in die Aufsichtsräte und Vorstände von BIZ, IWF, SWIFT, Weltbank. Chinesen, Russen, Südafrikanre, Europäer, Inder, Amerikaner in trauter Runde.

    Schneeballsystem Papiergeld: Stan, die SZR sind die Fortsetzung des momentanen Schneeballsystems.
    Der IWF ist (im Gegenzug zu den Zentralbanken) ein private Organisation, die KEINE Bilanzen erstellen muss UND gleichzeitig Geld/SZR drucken kann! Das ist der Trick: es ist keine Bilanz mehr notwendig.

    Daher kann der IWF auch alle Schulden übernehmen, d.h. mit seinen SZR abkaufen. Bisher gilt: Wenn die Zentralbank eine Landes überschuldet ist, kollabiert die Währung. Siehe Mozambique. Bei IWF interessiert
    es keinen. Die Schulden aus 2008 werden dort endgelagert. Fertig. Der IWF erstellt keine Bilanz und kann sich damit auch nicht bilanziell überschulden. Geschickt. Da er gleichzeitig die SZR druckt und damit Herausgeber der einzigen Supranationalen Währung ist, ist er der NEUE LENDER OF LAST RESORT. Niemanden rechenschaftspflichtig. Er gibt weiter seine SZR heraus. Das alte Schneeballsystem wurde in ein neues Schneeballsystem transformiert.

    Nicht, dass wir uns falsch verstehen: ich finde das nicht gut, befürchte jedoch, dass es so kommen wird.

    1. @ Biotonne

      Die alternativen Medien setzen aufs falsche Pferd, und weil das nicht laufen will, suchen sie Verantwortliche in abstrakten dunklen Mächten.
      Wer an der Börse spielt, gleich womit, darf nur mit den Gegebenheiten operieren, sonst verliert er.

      Eichelburg hat zweifellos ein paar richtige Prognosen gestellt, aber als Anlageberater war er zu fixiert. Er hat zudem die Inflation verallgemeinert.
      Die Inflation der Assets ist eben ungleich einer Inflation am Realmarkt. Daß Kapitalmarkt und Realmarkt auseinander laufen würden, hätte er schon bei Thatcher diagnostizieren können. Sie hat die Industrien zerschlagen und den Finanzmarkt dereguliert. Dasselbe tat Schröder. Er opferte die Industrie den Hedge Fonds. George W. Bush versprach jedem, auch denen mit geringem Einkommen, ein eigenes Haus und gab den Kreditmarkt frei. Man brauchte kaum Eigenkapital. Der Hebel war unglaublich. Solange die Häuserpreise stiegen, war das auch kein Problem, aber als die ins Stocken gerieten und fielen, platzte die Blase.

      Die Realwirtschaft ist zur Desingwirtschaft mutiert seit der Deregulierung. Aber so funktioniert das nicht. Wirtschaft bedarf eines Rahmens und der muß stabil sein, damit sie organisch wachsen kann. Wirtschaft wächst von unten nach oben und nicht von oben nach unten.
      Die Inflation der Assets ist eben kein Garant fürs Wirtschaftswachstum. Und die Verschmelzung der Aktiengesellschaften macht die Lenker anfällig für Illusionen und die Konzerne fürs Zerbersten.

      Der Euro sollte sicher der Vorläufer sein für eine supranationale Währung. Aber schaut man sich die Eurozone an, dann brechen die Ränder weg.
      Ich glaube nicht daran, daß am Finanzmarkt Ruhe einkehren wird. Wir werden weiter verheerende Einbrüche sehen und dann bricht er zusammen.

      Wie gesagt, die Kriege und Bürgerkriege in Afrika, im Nahen und Mittleren Osten und in Lateinamerika sind Ausdruck der Deflation. In der Deflation floriert die Kriegswirschaft und sie bezeichnet das nahe Ende des Systems. Zudem steckt dahinter ein Kampf um die letzten Rohstoffe, die deflationstypisch im Preis sinken.
      Aus diesem Gewöhnungsprozess kommt die Welt nur mit erheblichem Schaden wieder heraus. Wenn nicht der Knall einer Blase den Spuk beendet. Dann wird man zwar klüger sein, aber erheblich ärmer.

  9. @ Thunderhorse/Hope/Anonymus/Stan

    Eine der Täuschungen (als Ausdruck der „soziökonomischen Manipulation“) denen gerade die Alternativen
    Medien ausgesetzt sind: viele Menschen sehen eine Inflation kommen. Das Narrativ: es wurde viel Geld gedruckt (QE1/2/3), um die Banken zu retten und das muss irgendwann in Form von höheren Preisen beim „kleinen Mann“ ankommen. deswegen sinkt die Kaufkraft, Gold steigt usw.

    Schauen wir uns die Realität seit 2008 an: Deflation, sinkende Preise, da die Weltwirtschaft nicht im Gleichschritt mit der Expansion des Schuldgeldsystems wächst. Von Inflation weit und breit keine Spur. Wir müssen nur an die Tankstelle schauen. Die „Keynesianischen“ Voodoo-Meister reden davon, dass wir „mindestens zwei Prozent“ Inflation brauchen. Wo ist sie?

    Mit QE1/2/3 wurde neue Liquidität geschaffen, um den Banken die faulen Schulden aus den Büchern herauszukaufen. Die Zentralbanken stellten dabei eine Forderung an die Banken: „Das frische Geld, mit den wir euch euren Mist abkaufen, darf um Gottes Willen nicht in Umlauf kommen und die Verbraucherpreise in die Höhe schiessen lassen.“ Dieser Deal hat bisher funktinioniert.

    Nun ist die Aufgabe, dass diese schlechten Schulden aus den Bilanzen der Zentralbanken weg müssen. Das passiert, indem dieses Mal der IWF neue Liquidität zur Verfügung stellt, nun in Form der Sonderziehungsrechte (SZR). Der IWF kauft damit den Zentralbanken den „Mist aus 2008“ weiter ab. Als Gegenleistung geben die Zentralbanken (=Staaten) Ihr Gelddruckmonopol auf. Der IWF ist damit auf dem Weg zur Durchsetzung der SZR als Weltwährung. Ein ungeheures Monopol. Diese wird bereits seit längerem auf der supra-nationalen Ebene eingesetzt (ähnlich wie der ECU vor dem EURO). Bald gehört der chin. RMB zu den SZR Währungskorb.

    Der unbestrittene Goldtransfer von West nach Ost, dient dazu, dass die BRICS ca. 2,7% Ihres
    Bruttosozialproduktes in Goldreserven vorhalten müssen. Das wird von den Keynesianischen Zauberkünstlern als gesunde Grundlage für das neue monetäre System gesehen. Gold hat zweifellos die ultimaten Geldeigenschaften. Keine Frage. Aber es wird kurz-/mittelfristig nicht wesentlich an Wert gewinnen. Vielleicht ist es in 10 Jahren bei €2.000 / Unze. Gut möglich.

    Es kommt auch zu keinem Kulturkampf OST gegen WEST, Ablösung des Dollars, des IWF usw. Die sitzen alle am gleichen Tisch. Jedes Land der Erde hat eine Zentralbank, die auf die BIZ hört, alle arbeiten an der IWF Refom 2010 mit (ausser USA, bisher…) . Schaut in die Aufsichtsräte und Vorstände von BIZ, IWF, SWIFT, Weltbank. Chinesen, Russen, Südafrikanre, Europäer, Inder, Amerikaner in trauter Runde.

    Schneeballsystem Papiergeld: Stan, die SZR sind die Fortsetzung des momentanen Schneeballsystems.
    Der IWF ist (im Gegenzug zu den Zentralbanken) ein private Organisation, die KEINE Bilanzen erstellen muss UND gleichzeitig Geld/SZR drucken kann! Das ist der Trick: es ist keine Bilanz mehr notwendig.

    Daher kann der IWF auch alle Schulden übernehmen, d.h. mit seinen SZR abkaufen. Bisher gilt: Wenn die Zentralbank eine Landes überschuldet ist, kollabiert die Währung. Siehe Mozambique. Bei IWF interessiert
    es keinen. Die Schulden aus 2008 werden dort endgelagert. Fertig. Der IWF erstellt keine Bilanz und kann sich damit auch nicht bilanziell überschulden. Geschickt. Da er gleichzeitig die SZR druckt und damit Herausgeber der einzigen Supranationalen Währung ist, ist er der NEUE LENDER OF LAST RESORT. Niemanden rechenschaftspflichtig. Er gibt weiter seine SZR heraus. Das alte Schneeballsystem wurde in ein neues Schneeballsystem transformiert.

    Nicht, dass wir uns falsch verstehen: ich finde das nicht gut, befürchte jedoch, dass es so kommen wird. Wer fragt schon eine Biotonne, right? 🙂

    1. Ich hätte da nur so ein paar Fragen:

      "Schaut in die Aufsichtsräte und Vorstände von BIZ, IWF, SWIFT, Weltbank. Chinesen, Russen, Südafrikanre, Europäer, Inder, Amerikaner in trauter Runde."

      In trauter Runde? Und wer hat das Sagen?

      Und sehen Sie vielleicht auch einen substanziellen Unterschied zwischen einem Entwicklungsfonds zum Aufbau der Wirtschaft und Finanzierung großer Infrastrukturprojekten (siehe Asien) zum derzeitigen FED/EZB-finanzierten Bail-Out Mechanismus?

      "Vielleicht ist es in 10 Jahren bei €2.000 / Unze. Gut möglich." Warum nehmen Sie an, dass der € in zehn Jahren noch existiert und wie schätzen Sie heute schon seine Kaufkraft ein?

       

      Danke für die Antworten im Voraus.

       

      1. Das "Sagen" haben die Hintergrundkräfte der Hochfinanz. Es sind jene uralten Vermögen, die in den Steueroasen residieren, keine Staatsangehörigkeit haben, auf Yachten und in Luxushotels leben. Schauen Sie Richtung Vatikanstadt, City Of London, Washington DC. Es gibt eine sehr aufschlussreiche Studie der ETH Zürich aus 2011: "The network of global corporate control". Darin wird belegt, dass die globale Macht letztlich bei 147 Konzernen und Hedgefonds gebündelt ist. Leider nur in Engl.

        Alle Politiker, auch jene bei Bilderberg, G7/10/20 Treffen usw. sind ausführende Organe, die mit Geld ruhig gestellt werden oder wahlweise mit Drohung. Zuckerbrot und Peitsche. Hat schon immer funktioniert. Die entscheiden nichts. Die führen aus.

         

        Entwicklungsfonds/AIIB/Weltbank/ADB und wie sie alle heißen haben nichts mit QE1/2/3 bzw. BailOuts zu tun.

        Sie haben es richtig beschrieben: es ist ein "Mechanismus". QE war/ist das Mittel zum Zweck, um die dringend benötigte Liquidität bereitzustellen. Gelegentlich taucht noch "alter Mist aus 2008" in den Bilanzen auf, daher wäre auch ein QE4 kein Drama. Deswegen
        kommt trotzdem keine Hyperinflation, deswegen bleiben Dollar und Euro, der Goldpreis dümpelt weiter vor sich hin. €100 rauf, €130 runter. Wenn QE4 kommen sollte, kreischen die alternative Medien. Aber nichts passiert. So wie die letzten 3 Mal.

         

        Infrastrukturprojekte (Asien): Wir reden hier vor allem über den Asian Monetary Fond (AMF). Dieser hat eine unterstützende Aufgabe bei der Transformation des monetären Systems hin zu einem multilateralen System. Der chinesische RMB wird in den Währungskorb der SZR aufgenommen. Der AMF baut die Infrastrutkur in Asien auf. In Shanghai arbeitet seit einigen
        Monaten die Shanghai Goldexchange usw. Alles Schritte, die Richtung "Normalisierung" der Welt zielen.

        Alle sind sich einig, dass das Weltfinanzsystem stabiler, d.h. ausgeglichener werden muss. Daher muss auch die Riesenlandmasse Asiens aufgebaut werden. Ohne Handel/Transport kein Wachstum. Diese Projekte werden über RMB finanziert. Das muss so sein, da der RMB – parallel (!) zum Dollar – zur zweiten Weltreserve-Währung aufgebaut wird. So wird die Welt stabiler. Und wenn die Welt stabiler wird, gibt es keinen Grund sich in Gold zu flüchten. Das wird ohnehin solange manipuliert, solange es Zentralbanken gibt. Der nächste Schritt zu einer stabileren Welt ist die Anhebung der Zinsen. usw. Dann lassen die Krisen nach (Öl/Naher Osten, Zentralasien, China/Japan).

        AMF und IWF arbeiten eng zusammen. Der IWF sitzt im Fahrersitz.

         

        Aus dem eben Gesagten, ergibt sich dass der Euro in 10 Jahren noch existiert. Die Welt normalisiert sich. Zurzeit ist es noch "etwas unruhig", da die Verteilungskämpfe toben. Europa wird daraus geschwächter hervorgehen und ärmer sein als vorher. Das war Amerika schon immer ein Dorn im Auge. Daher TTIP & Co. Daher die vielen Flüchtlinge, denen
        sinkende Umwelt- und Nahrungsstandards völlig egal sind. Die essen auch Chlorhühner. Die meisten kommen aus einem anderen Jahrhundert zu uns. Alles ist besser als Krieg, Hitze und Wüste.

         

        Wenn Sie Ihre Kaufkraft/ Arbeitslebensleistung speichern wollen, dann vielleicht etwas Gold vorhalten (für den immer noch möglichen Kriegsfall), mehr Silber, und wenn es dann noch reicht: ein Grundstück. Die Klassiker.

         

    2. @biotonne

      nun da ist einiges falsch

      1. IWF kann keine private Org. sein, denn Mitglieder sind nur die 188 Staaten

      2. IWF kann keine SZR drucken, der Fond finanziert sich über "quotas" die Beiträge der Mitglieder a kann höchstens Anleihen herausgeben, die aber jeman kaufen muss.

      3. IWF gibt Geschäftsberichte pro Quartal

      4. IWF kann niemals die Schrottpapiere aus der Bilanzen der Zentralbanken aufkaufen, sein ganzes Potential sind 238 Milliard SZR was etwa 334 Milliarden $ entspricht, in den Bilanzen der Zentralbanken aber liegen bald 25 Billionen $ Schrott.

      5. Die Übergabe des  Gelddruckmonopols müssten müssten alle 188 Staaten abnicken, völlig unrealistisch.

      6. es spielt überhaupt keine Rolle welche Marionetten in den Gremien der BIZ und Banken sitzen, egal was sie abnicken den Kollaps werden sie nicht verhindern a nachher werden sie völlig irrelevant sein.

      1. Hey Stan,

        Sie behaupten Sachen, die objektiv nicht stimmen. Sie tun dies, um Ihre Tunnelblick-Version der Weltereignisse irgendwie zu rechtfertigen und vielleicht Ihren Traum vom schnellen Reich-Werden weiter zu füttern.

        Es gibt einen schönen Spruch: Viele Menschen haben mehr Angst vor der Wahrheit als vor dem Tod.

         

        zu 1) http://www.imf.org/external/pubs/ft/aa/index.htm#a9s2

        Scrollen Sie zu  "Article IX: Status, Immunities, and Privileges" und lesen Sie Section 3 bis 9.  Der IWF geniesst Immunität (Immunity) vor der Rechtssprechung, vor "anderen Aktionen", vor "Beschlagnahme der Aktiva" usw.

        Behaupten Sie allen Ernstes, der IWF ist keine private Organisation? Wie nennen Sie sonst eine Organisation, die außerhalb jeglicher Rechtsprechung agiert, über allen Dingen steht und machen kann was Sie will? Illuminaten? 😉

        zu 2) Auch der ECU, die Vorgängerwährung zum Euro, beruhte auf "quotas", genau wie der EURO auf "quotas" beruht: Die Umtauschverhältnisse der nationalen Währungen zum Euro. Beim Euro steht jedoch der Zusatz "unumkehrbare Quotas". Der IWF kann SZR drucken, genauso wie die EZB Ecu und Euro drucken konnte. Siehe weiter unten.

        zu 3.) siehe 1. Jahresbericht. Kein Quartalssbericht. Aber egal: Es gibt definitiv keine IWF Bilanz. Wenn Sie eine finden, dann posten Sie bitte den Link hier.

        http://www.imf.org/external/german/pubs/ft/ar/2014/pdf/ar14_deu.pdf

        zu 4) Wissen Sie wie Geldschöpfung funktioniert? Mindestreservesystem? Zentralbankgeld und Kreditgeld?

        Die 238 Mrd SZR sind das "Zentralbankgeld" des IWF. Damit kann unbegrenzt Geld/SZR geschöpft werden. Es muss nur der Mindestreservesatz "angepasst" werden. Mit diesen neu-gedruckten SZR kauft der IWF den Zentralbanken die Bilanzen frei.

        Wenn Sie es nicht glauben, dann beantworten Sie sich die Frage, wieso das Federal Reserve System der USA in 2008 Billionen von US-Dollarn "drucken" konnte,  um die Finanzbranche zu retten? Weil es Geldschöpfung aus dem NICHTS ist. Genauso kann der IWF seine SZR "drucken".

         

        zu 5)  Sie sind erneut nicht richtig informiert. 187 von 188 Mitgliedern (USA verweigern sich. bisher) haben zugestimmt, die "IMF 2010 Quota and Governance Reform" umzusetzen.
        Im Zuge dieser Reform verpflichten sich die Staaten, Ihre Finanzsysteme auf die Nutzung der SZR vorzubereiten. Googeln Sie es.

        Warum wohl weigern sich die USA bisher? Weil Sie damit das Monopol zum unbegrenzten Gelddrucken verlieren. Der USD wird nach Einführung der SZR zu einer ganz normalen Regionalwährung, wie Euro, Yen usw. In der Übergangsphase bleibt er, zusammen mit Euro und RMB, eine der Weltreservewährungen. Jedoch nicht  mehr die Einzige. Und da liegt der Hase im Pfeffer.

        zu 6) Bzgl. "Marionetten" stimme ich Ihnen zu. Die sitzen jedoch überall außer in IWF und BIZ. Wenn die Börsen abverkauft sind (oder die europäischen Sozialsysteme einbrechen), haben viele Leute ihr Geld verloren, stimmt. Aber die Welt geht weiter. Wie 2008.

        Wenn Sie wirklich denken, nach Ihren "Kollaps" ist der IWF und die BIZ weg, dann haben sie absolut nichts verstanden, wie das "da draußen" funktioniert.

        Kein Groll, Buddy.

        1. @biotonne

          sorry aber ich muss wirklich lachen, zum Teil verwechseln Sie was, zum Teil fantasieren Sie geradezu.

          1. Die Tatsache das IWF eine Immunität geniesst heisst noch lange nicht dass es Privat Org. ist

          2.ECU war nichts anderes als eine Fixirung der Kurse der Mitglieder, Quotas sind die Beiträge der Mitglieder der IWF, dass ist ein gewaltiger Unterschied, übrigens 2010 haben die Mitglieder nur eine Verdoppelung der Beiträge abgenickt für die nächsten 5 Jahre, das ist wie ein Tropfen auf heisser Stein.

          4. klar weiss ich es, was Sie aber schreiben ist Unsinn, SZR is kein Zentralbankgeld und der IWF kann überhaupt kein SZR drucken sondern nur den Mitgliedern und das nur im Umfang ihrer Quotas!  verzinste Kredite gewähren zum ihre allfälligen Währungsprobleme zu lösen. Ach wenn die Mitglieder komplet verrückt werden und eine unbegrenzte Erhöhung der Beiträge  abnicken, wäre es eine komplete Lachnummer, denn Erstens müssten sie sich zu den Zahlungen verpflichten (die Meisten sind schon lange Pleite) und Zweitens müsste sich dann jemand finden der bereit ist sich in diesem Umfang zu verschulden, denn das ganze System beruht auf Schulden und wenn sich niemand mehr verschulden kann oder will, ist Ende der Party.  Von möchtegern keynesianischen Ökonomen wird laufend der Unsinn verbreitet, die Fed könnte unbegrenzt Geld drucken, Quatsch, das ist nur Theorie, real würden sie es nicht einmall im Traum versuchen, den sie würden das Huhn schlachten, das bisher goldene Eier gelegt hat, ihre Grenzen haben sie wahrscheinlich schon erreicht, darum quaseln sie jetzt von einer Zinserhöhung obwohl die Konjunktur bachab geht.

          5. Eine Vorbereitung auf die Nutzung der SZR spielt überhaupt keine Rolle, es wäre nur ein weiteres Hütchenspiel der nich funktionieren wird.

          1. Stan,

            "Die Wahrheit liegt im Ganzen". Sie verlieren sich in irrelevanten Details.

             

            Es macht keinen Sinn, dass wir uns weiter unterhalten.

             

            Sie argumentieren emotional, sind Ihrem Wunschdenken verfallen und ignorieren Logik und Fakten (Schuldgeldsystem funktioniert seit 71 Jahren, IWF Reform 2010, Immunität IWF usw).

             

            Over & Out

             

          2. @biotonne

            machen Sie sich nicht lächerlich, ich habe lediglich Fakten genannt die sich jeder im Web besorgen kann, dafür brauche ich keine Emotionen. Sie stellen Behauptungen auf die unhaltbar sind, richtig die Wahrheit liegt im Ganzen, das Ganze ist aber genau das, was Sie nicht verstehen. wenn es 71 Jahren läuft, wird es also ewig laufen, analog heute regnet's es hört nie auf, ihre Vorstellungen sind infantil aber bestimmt finden Sie viele die es glauben, viel Spass.

  10. „Alle sind sich einig, dass das Weltfinanzsystem stabiler, d.h. ausgeglichener werden muss. Daher muss auch die Riesenlandmasse Asiens aufgebaut werden.“

    Wenn sich alle einig wären dann könnten doch auch alle mitmachen und ordentlich mitverdienen? Das ist aber nicht der Fall. Stattdessen wird der AIIB (und das ist erst der Anfang) als Konkurrenz zum bestehenden IWF und Weltbank gesehen und es wurde viel politischer Druck dagegen aufgebaut. Der ausdrücklichen Einladung zur Mitarbeit wurde seitens USA ignoriert.
    Alles nur Show?

    Dann die NATO und deren Kriegskurs, der sich rasant verschärft hat, seit der Zusammenarbeit China/Russland – auch alles nur Show oder Erpressung?

    China hat angekündigt alsbald (noch dieses Jahr?) ein goldgedecktes Finanzsystem zu etablieren und kauft immer wieder große Mengen Gold, obwohl es bereits der größte Goldproduzent der Welt sein soll. Alles Falschmeldungen?

    Interpretiere ich Sie richtig, dass Sie glauben, ein Aufgeben der souveränen Positionen der Achse RU/CHINA bewahrte der Welt den Frieden, wir werden zwar ärmer aber dürfen weiter leben?

    Vielen Dank für Ihre Antworten im Voraus.

    1. Ja, es ist alles nur Show. Kabuki-Theater für die Massen. Geld regiert die Welt.

      Angefangen hat es beim Großen Brand von London in 1666. Alles ist abgebrannt damals,
      nur jener Teil nicht, in dem die Banken Ihren Sitz hatten. Zufall?

      Schauen Sie sich die neue UNO 2030 Agenda an. Wird am Wochenende bekannt gegeben. Der Papst referiert vor der UNO. Klingelts?  Lesen Sie zwischen den Zeilen. "Armutsbekämpfung" ist oberstes Ziel. Wissen Sie was das heißt? Es kommen weiter
      Millionen von Flüchtlingen in die EU. Damit wird die weltweite Armut bekämpft. Aha. Es ist wie als wenn man heisses und kaltes Wasser mixt. Lauwarm für "alle" ist makroökonimisch besser als "warm" für wenige und "kalt" für die meisten. Dann hat das Hintergrundkapital seine Ruhe und kann unsere Arbeitsleistungen weiter konsumieren.
       
      Es wird alles getan, damit die Massen abgelenkt ist. Sozioökonomische Manipulation in ihrer "schönsten" Form. Teile und Herrsche. Brot & Spiele. Hegel`sche Dialektik (Problem, Reaktion, Lösung). Suchen Sie sich eins aus oder mixen Sie es.

       

      Jeder glaubt was er will. Sie können an goldgedeckten Rubel und/ oder RMB glauben. Es
      wird schlicht und ergreifend nicht passieren. Speichern Sie sich diesen Text in Ihren Kalender für den 25.09.2018 und schauen Sie sich dann die Welt an. Gold bei €1.300? Oder doch nur €500?

      Sorry. Die Welt ist nicht so aufregend für uns "kleine Leute".

      1. Schauen Sie sich die neue UNO 2030 Agenda an. Wird am Wochenende bekannt gegeben. Der Papst referiert vor der UNO. Klingelts?  Lesen Sie zwischen den Zeilen. "Armutsbekämpfung" ist oberstes Ziel. Wissen Sie was das heißt? Es kommen weiter
        Millionen von Flüchtlingen in die EU. Damit wird die weltweite Armut bekämpft. Aha. Es ist wie als wenn man heisses und kaltes Wasser mixt. Lauwarm für "alle" ist makroökonimisch besser als "warm" für wenige und "kalt" für die meisten.

        ————

        Um bei Ihrem Beispiel des Mixens von wenig heißem Wasser mit viel kalten um das lauwarme Wasser zu erhalten, zu bleiben.

        Wie erklären Sie dass — zumindest so wie es jetzt in Deutschland aussieht — nur das wärmere und kalte Wasser (der Einheimischen) mit dem kalten Wasser  (der Flüchtlinge) gemischt wird.

        Als Resultat kommt dann heraus: immer noch wenig heißes Wasser mit jetzt ganz viel fast kalten Wasser.

        Wäre wirklich angedacht die Armut zu nivellieren dann würde doch eigentlich das "wenige heiße Wasser" besonders zur Kasse gebeten werden.

        Und mit dem wenig heißen Wasser meine ich wohlgemerkt nicht die Strippenzieher, die Oligarchen. Die wird es natürlich nicht treffen.

        Ich meine ganz einfach die Besserverdienenden, die starken Schultern.

        Als Beispiel: Wenn ich mir die medizinische Versorgung für Flüchtlinge anschaue.

        Diese wird  wieder allein von der angeblichen Solidargemeinschaft GKV gestemmt.

        Denn dürfen sich aus dieser eigentlichen Zwangsversicherung GKV doch gerade die starken Schultern und einige gut situierte  Berufsgruppen ganz ausklinken.

        Und der Zuschuss aus dem Steuertopf für die GKV ist doch auch gerade gekürzt worden.

        Also übernehmen in Deutschland diese Kosten für die Flüchtlinge wieder nur die Bürger der unteren und mittleren Schicht.

         

         

         

        1. "Also übernehmen in Deutschland diese Kosten für die Flüchtlinge wieder nur die Bürger der unteren und mittleren Schicht."

          Ja. Die Mittelschicht trägt die Kosten. Die Unterschicht heißt deswegen so, weil sie nichts mehr hat. Schauen Sie auf den Niedergang der Mittelschicht in den USA. So ähnlich kann es hier ablaufen.

          1. Jetzt hätte ich doch beinahe meine wichtigste Frage vergessen: Was machen die USA, wenn sie nicht mehr genügend physisches Gold besitzt um die aus den Papiergoldverkäufen entstehenden Lieferverpflichtung zu erfüllen?

            Kann nicht passieren oder einfach die Gläubiger zwangsausbezahlen?

            Ich meine, es ist ja einfach nachzuvollziehen, warum sich Wallstreet und Regierung so sehr gegen ein neues Trennbankensystem stellen. Es müsste wieder auf eine Teilgolddeckung für jeden Dollar zurückgegriffen werden. Dann aber entblößt sich die FED, denn das kann sie nicht.

            Und Sie haben ja auch schon die eigentliche Wurzel des Übels in einem anderen Zusammenhang aufgezeigt:

            "Warum wohl weigern sich die USA bisher? Weil Sie damit das Monopol zum unbegrenzten Gelddrucken verlieren. Der USD wird nach Einführung der SZR zu einer ganz normalen Regionalwährung, wie Euro, Yen usw. In der Übergangsphase bleibt er, zusammen mit Euro und RMB, eine der Weltreservewährungen. Jedoch nicht  mehr die Einzige. Und da liegt der Hase im Pfeffer."

            RU und CHN wissen das auch und werden zukünftig diese weiche Flanke angreifen. Meinen Sie nicht?

             

             

  11. @rotepmal

    „Was machen die USA, wenn sie nicht mehr genügend physisches Gold besitzt um die aus den Papiergoldverkäufen entstehenden Lieferverpflichtung zu erfüllen?

    Ich sehe die Gefahr, dass viele Leute auf die verbreitete Auffassung hereinfallen und glauben, die USA hätten kein Gold mehr. Niemand weiß es genau, keiner hat Fakten. Wieso denken alle, „die“ haben nichts mehr?

    Wenn 100.000 Leute die gleiche Meinung wiederholen, die sie übereinstimmend in 5 oder 10 alternativen Medien gelesen haben, sich dann diese Geschichten gegenseitig erzählen (wohlwissend dass jeder ein paar Unzen Gold „im Keller“ hat) und darauf hofft, „morgen“ steinreich aufzuwachen, heißt das nicht, dass dies eintrifft. Ich sehe hier Alarmzeichen, dass eine Menge Menschen den uralten Teufeln „Gier“ und „Ungeduld“ auf den Leim gehen und am Ende nackt da stehen.

    Die Hintergrundkräfte sind intelligent und haben den Vorteil, dass Sie das Spiel seit Jahrhunderten kennen und vor allem: bestimmen. Wann, wie, wo und wie lange manipuliert wird, legen sie fest.

    Wenn Sie auf die „Papiergold zu physischen Gold-Ratio“ anspielen, stellen Sie sich eine Frage:

    Wieso ist das System nicht schon bei 20:1 implodiert? Wieso nicht bei 100:1? Oder nun bei 200:1?
    Meinen Sie, es wird bei 300:1 kollabieren? Wenn ja, warum? „Weil es Zeit wird“? Sie wissen es nicht?
    Aha. Sie meinen also „Nichtwissen“ ist eine wesentliche Voraussetzung für Investieren in Gold. Nun ja. Good Luck. Ich weiß, dass Ihnen diese Antwort nicht gefällt. Es soll auch nicht heißen, dass ich das gut finde, was gerade abläuft. Es bringt auf der anderen Seite auch nichts, die Augen vor der Realität und den Fakten zu verschliessen.

    Vergessen Sie die „Feindschaften Ost vs. West“ und ähnliche Nebelkerzen. Siehe meine vorherigen
    Kommentare. Diesen kann ich nichts hinzufügen.

  12. Hier sind jede Menge Beißreflexe in Kommentaren zu erleben. Warum eigentlich?

    1. Goldjünger gibt es in einer großen Vielzahl; sie müssen nicht unbedingt Gold besitzen, es reicht schon das Thema Gold als Systemkritik zu benutzen.
    2. Es ist schon etwas wenig erträglich, dass jemand persönlich angegangen wird, wenn er (sicherlich aggressiv) Fragen stellt.
    3. Ich erlebe leider oft auch recht irrationale Internetseiten, in denen „morgen“ etwas ganz Fürchterliches passiert; gestern hätte es passieren sollen …
    4. Es gibt gar lustige Bemerkungen „Doch die Blase wird irgendwann platzen“, zum Beispiel. Und solche Chaos- Bemerkungen sollen ernst genommen werden. Es gibt aus meiner Sicht eine Jüngerschaft für Chaos und Angsterzeugung.
    5. Nur eine Statistik- Stunde: „10,35747 Prozent pro Jahr“; und der (und nicht nur der) Kommentierende rechnet hoch (Tabellenkalkulationssysteme sind dafür sehr gut geeignet). Bei mir würden Sie keinen Schein im Fachgebiet Statistik bekommen! Solche Hochrechnungen (Extrapolationen) sind nur dann zulässig, wenn
    a) sich die preisbeeinflussenden Parameter nicht verändern und
    b) die Grundgesamtheit sich nicht verändert.
    Wer also solche Extrapolationen betreibt, der sollte auch nachweisen, dass im Jahre 2030 zum Beispiel die preisbeeinflussenden Parameter nicht verändert sind.
    6. Goldpreise von 250.000 Euro je Feinunze zu prognosizieren, ok, das kann jeder; ich habe im Internet den Eindruck, manche wollen andere in den Preisen überbieten. Etwas anderes wäre aber auch zu bedenken: heute kostet ein Brot (sagen wir mal) 1 Euro; wenn dieses Brot zu einem Zeitpunkt x dann 250 Euro kosten würde, dann kann Gold je Unze auch gern 250.000 Euro kosten …

  13. Es ist der 18.05.2017 und Biotonne ist auf der richtigen Spur. Ich glaube, dass hier tatsächlich viel Wunschdenken miteingeflossen ist bei vielen Antimainstrem Anhängern. Leider werden beide Seiten von der selben "Macht" im Hintergrund gesteuert. Gold steht heute bei eher schlappen 1123 Euro und wackelt zwischen 1100 und 1150 hin und her. Keine Inflation weit und breit, zumindest nicht in dem katastrophalen Ausmaß wie es viele hier annehmen. Die Lage wird zwar nicht besser aber es wird auf Brot und Spiele geachtet. Leider kann dieses Trauerspiel nur ein Stein aus dem Weltall oder einen großer "Knallkörper" beenden.

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