Bundestagswahl 2017: Angela Merkel will es nochmal wissen

Auch 2017 soll den deutschen Bundesbürgern eine weitere Kandidatur von Angela Merkel, als Kanzlerin von Gottes Gnaden nicht erspart bleiben. Es soll laut dem "Spiegel" sogar schon feststehen, wer für die Koordination herhalten muss. Die absolute Mehrheit ist das Maß aller Dinge.

Von Andre Eric Keller

Es ist zwar noch eine Weile bis zur Bundestagswahl hin, trotzdem soll bereits feststehen, dass Angela Merkel noch einmal Anspruch auf die Kanzlerschaft erheben wird. Wer schon mit einem politischen Abgang spekulierte, wird jetzt herb enttäuscht. Es soll bereits zu einem Strategietreffen mit Generalsekretär Peter Tauber und Bundesgeschäftsführer Klaus Schüler gekommen sein. Besprochen wurde die Durchführung des Wahlkampfes, geeinigt hat man sich auf die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung. Mit dem CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer sprach sie über die Strategie des Wahlkampfes. Seehofer soll eine absolute Mehrheit als Ziel ausgegeben haben, wonach Merkel sich jedoch angeblich skeptisch zeigte. Offiziell möchte Merkel ihre Kanditatur erst Anfang 2016 bekannt geben. Ob sie die ganze Legislaturperiode durchhält ist noch nicht gewiss.

Für viele Deutsche ist ein neuerlicher Antritt Merkels jedoch nur ein schlechter Witz. Merkel, die gemeinhin als die "stille Kanzlerin" bekannt ist – soll heißen, zu den wichtigen Themen schweigt sie – wird wohl keine absolute Mehrheit mehr erreichen, auch wenn das ihr Ziel sein sollte. Leider genießt sie immer noch den vollen Rückhalt ihrer Partei. Ohne "Mutti" geht gar nichts. Die Frage stellt sich, wer soll denn bei so viel Strahlkraft Merkels in deren Fußstapfen treten, ohne unterzugehen? Männliche starke Nachfolger sind im Rentenalter oder schon darüber. Aber es gibt da eine Dame namens Usrula von der Leyen, die sich schon auf verschiedensten Ministerposten bewährt hat. Außerdem besuchte sie im vergangenen Juni das Bilderberger-Treffen in Telfs in Tirol. Ein Indiz dafür, dass sie das Zepter der Kaiserin übernehmen könnte. Was man nicht von der Hand weisen kann, ist die Tatsache, dass auf diesen Bilderberger-Treffen die zukünftige Politik mitbestimmt wird. 

Ursula von der Leyen, im Volksmund auch "Flinten-Uschi" genannt, wäre die logische Nachfolge Merkels, auch wenn sie in der Bevölkerung nicht das Ansehen Merkels erreichen wird. Theoretisch könnte von der Leyen Merkel schon vor der Wahl 2017 ablösen, praktisch wird man aber mit Merkel den Wahlkampf erfolgreicher absolvieren, um dann spätestens nach der Halbzeit die Kanzlerschaft an von der Leyen weiterzureichen. Vorrausetzung für einen halbwegs respektablen Erfolg bei der Bundestagswahl 2017 von Merkel wäre es, die Wählergunst bis dahin nicht weiter zu verlieren. Momentan ist Angelas Stern eher im Sinken begriffen. Schuld daran ist auch das Schweigen der Kanzlerin zu wichtigen Themen. Extrem unzufrieden war hier die Bevölkerung in Sachen NSA-Skandal, wo die Kanzlerin nicht einmal halbherzig agierte und schlussendlich könnte das Flüchtlingsthema auch noch zum Fallstrick werden. Deutschland erwartet alleine in diesem Jahr immerhin 300 – 400 000 Flüchtlinge – mit weiter steigender Tendenz für das nächste Jahr. Hier wird garantiert daran gemessen, wie Merkel mit diesem Thema umgeht. Denn hier könnte auch im konservativen Lager irgendwann nach einem Aufnahmestopp gerufen werden. 

Eines ist aber klar: eines Tages ist Merkel Geschichte. Angela Merkel, geborene Kasner, die Pfarrerstochter aus Hamburg, sozialisiert in der DDR, nach der Wende in der CDU durch Helmut Kohl aufgebaut und erste Kanzlerin Deutschlands, geht auf alle Fälle in die mehr oder weniger ruhmreiche Geschichte Deutschlands ein. 

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8 Kommentare

  1. Wenn man ehrlich sein will, dann ist Merkel eine Lachnummer ! Die macht das was die USA ihr sagt und was die EU ihr sagt. (ohne die Lobbyisten zu erwähnen.) Das ist die hohe Kunst des Regierens. Unsere Politiker sind rundweg zu Materialisten geworden. Die halten weder etwas vom Volk, noch von der Demokratie. Das wesentliche was die noch interessiert, ist ihre Widerwahl um sich weiter zu bereichern.

  2. Wenn man ehrlich sein will, dann ist Merkel eine Lachnummer ! Die macht das, was die USA ihr sagt und was die EU ihr sagt. (ohne die Lobbyisten zu erwähnen.) Das ist die hohe Kunst des Regierens. Unsere Politiker sind rundweg zu Materialisten geworden. Die halten weder etwas vom Volk, noch von der Demokratie. Das wesentliche was die noch interessiert, ist ihre Widerwahl um sich weiter zu bereichern. Die RAF, wusste damals schon, was auf uns zukommt. Aber man opferte lieber Schleyer, als die Demokratie – Zerstörung aufzuhalten. Wer heute noch behauptet,wir würden in einer Demokratie und einem Rechtstaat leben, der spinnt. Wir leben längst in einem Oligarchen und Plutokraten Regime. Wie man da noch, wie eine Idiotin lächeln kann, das verstehe wer will.

  3. Um Gottes Willen, noch ein Grund mehr, diesem total verblödeten Staatsgebilde „Adieu“ zu sagen – in welcher Form auch immer – , und wenn es als letztes Mittel der selbstbestimmte Suizid ist!
    Da „schwebt“ Mme. Merkel nun schon jahrelang über den Niederungen der aktuellen Tagespolitk, kümmert sich einen Sch………. um die Leute, die Hilfe nötig hätten, lässt mal dann und wann mit der bekannten Valium-Stimme einige Plattitüden wie z.B. – D geht es gut – hören und strebt die vierte Kanzlerschaft an. Schon alleine dieser Umstand rechtfertigt im Nachhinein den Buchtitel“ Deutschland schafft sich ab“ von Th. Sarrazin.
    Möglicherweise ist in den sog. „Rosenholz-Dateien“ festgelegt, dass so zu verfahren ist, würde mich nicht wundern.

  4. Als Kanzlerin der Alliierten hat Angela Merkel, auf Geheiß. erneut anzutreten,
    denn sie ist die Garantin Washingtons die deutsche Poliitik und die Ökonomie
    entsprechend an die Wand zu fahren!

  5. „Ich lege hier für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, dass ich die deutsche Nation wegen ihrer überschwänglichen Dummheit verachte und mich schäme, ihr anzugehören.“
    Arthur Schopenhauer (1788-1860)

    PS: Jedes weitere Wort erübrigt sich damit…

  6. Ich finde es einfach unglaublich, dass IM-Erika noch einmal als Kanzlerkandidatin antreten möchte.
    Wer sollte denn diese CDU eigentlich noch jemals wählen??? Ich möchte jedenfalls keine Partei wählen mit einer absoluten Bilderbergerin, Transatlantikerin, TTIP-Befürworterin und US-hörigen als Parteivorsitzende.
    Das sage ich als ehemaliger, langjähriger CDU-Wähler, welcher sich lange genug von dieser (Volks?)Partei blenden lies. NIEMALS wieder würde ich dieser CDU meine Stimme geben und zwar von der Kommunal-Wahl bis hin zur Europa-Wahl.
    Eine ganze Zeit lang war mein Wahlverhalten bestimmt von der Wahl des kleineren Übels, anschließend von der Wahl zwischen Pest und Cholara. Doch mittlerweile kann ich keinerlei Unterschied mehr zwischen den etablierten Altparteien erkennen und sie noch nicht mal mehr zwischen Pest und Cholara differenzieren. Für mich sind sie jedenfalls nur noch eine einzige Mischpoke und mal mehr oder etwas weniger Volksfeindlich eingestellt. Währenddessen für mich die Linken und vor allem die Grünen schon immer die absoluten Deutschhasser waren bzw. sind.
    Bei der Bundestagswahl 2017 geht es definitiv um viel mehr als um die Wahl zwischen Pest und Cholara, es geht nämlich nun tatsächlich um den Fortbestand unseres Volkes und Heimat. Also um eine existentielle Angelegenheit!
    Ich hoffe, dass noch rechtzeitig die neue (von den Alfa-Männchen Lucke und Henkel bereinigte) AfD sich gefestigt hat und erstarkt ist, damit sie 2017 die Bundesregierung stellen kann oder zumindest daran im großen Maße beteiligt ist.
    Es gäbe ja sogar noch eine Alternative zur AfD und zwar, wenn die in Deutschland lebenden fünf Millionen Reichsdeutsche (nach RuStAG 1913) schnellstens eine Partei gründen und zur Wahl antreten würden.
    Daraus würde dann tatsächlich eine wahre, sehr gewichtige Volkspartei resultieren und noch dazu aus lauter Patriot(inn)en bestehen, welche dann auch wirklich die Interessen des Volkes vertreten und unsere Heimat schützen würden. Vielleicht greifen ja mein Gedanke ein paar andere Reichsdeutsche auf und setzen sie in die Tat um…

  7. Ich habe es befuerchtet. Vielleilcht hat ihr ja die erfolgreiche Manipulation bei der letzten Bundestagswahl Hoffnung gemacht, dass sie erneut Kanzlerin werden kann.

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