60 Billionen Dollar: Die globalen Staatsschulden in einer Grafik

Die Schulden der Staaten sind Forderungen von privaten Geldgebern. Doch welche Staaten dieser Welt haben die größten Schuldenberge? Und welche Staaten haben welchen Anteil an der globalen Wirtschaftsleistung? Diese Grafiken veranschaulichen das Ganze eindrucksvoll.

Von Marco Maier

Momentan ist Griechenland mit seiner Schuldenkrise in aller Munde. Doch global gesehen sind die paar Milliarden Euro beinahe schon vernachlässigbar. Immerhin macht der griechische Anteil des globalen Schuldenbergs der Staaten gerade einmal 0,71 Prozent aus.

Die USA und Japan hingegen schaffen es gemeinsam auf ganze 49,04 Prozent. Zwei Staaten die zusammen so viele Schulden angehäuft haben wie der ganze Rest der Welt. Die BRIC-Staaten hingegen kommen gerade einmal auf 11,29 Prozent – mehr als die Hälfte davon beansprucht jedoch die Volksrepublik China. Deutschland hat demnach 4,81 Prozent der globalen Schulden angehäuft, Österreich 0,58 Prozent und die Schweiz 0,54 Prozent.

Wenn man alle Staatsschulden der Welt zusammenzählt, kommt man auf eine Summe von ganzen 59,7 Billionen US-Dollar. Auf welche Länder welche Anteile genau entfallen, zeigt die folgende Grafik, in der auch das Verhältnis von Schulden zum Bruttoinlandsprodukt farbig dargestellt wird.

 

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Courtesy of: Visual Capitalist

 

Eine ähnliche Grafik gibt es auch zur globalen Wirtschaftsleistung. Hier halten die USA und Japan zusammen gerade einmal knappe 30 Prozent, während die BRIC-Staaten Brasilien, Russland, Indien und China gemeinsam auf immerhin rund 22,3 Prozent kommen. Deutschland kann sich da mit 5,17 Prozent behaupten, Österreich mit 0,58 Prozent und die Schweiz mit 0,95 Prozent.

 

Courtesy of: Visual Capitalist

 

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17 Kommentare

  1. That graphic is fraudulent, as are the numbers.

    Fraud #1: none fo those statistics counts future income, but only the obligations
    Fraud #2: most of the debt is „debt to itself“, for example of those ~18 Bio. of US debt, more than a half is „debt to itself“.

    Imaginary debts, imaginary money and all just a plaything of the „elites“. Stop making the rest of the people crazy for no reason.

    1. @ttt

      don't be funny, have you ever tried to loan money to yourself? Couldn't it be you miss something? The debth rises about 5 times so fast as income, so much for your "income".

      1. No. Future income is the taxes and capital gains etc., as well as the central bank interest gains. All of those are omitted.

         

        And yes, of course the government loan money to themselves – every time they put money into circulation. It's as easy as taking a check from the parliament to the central bank, done. The bigger thing though, most of the eceonomy and banks belong to local and federal pension and social funds, municipalities etc. Thus the owner/winner is the state in most cases.

  2. Man muss sich fragen, bei WEM denn alle verschuldet sind.
    Bei den Zentralbanken, die das Geld „schöpfen“, wie man so schön sagt. Allein der Begriff – die ZB als „Schöpfer“ – sollte alarmieren.
    Wem gehören die Zentralbanken? Dem Volk, sollte man wohl meinen.
    Falsch. Die ZB werden von PRIVATbanken betrieben – und es ist keine leichte Übung herauszufinden, WELCHE Privatbanken das sind.
    Möge sich jeder seine eigenen Gedanken machen, warum das so ist …

    Nichts auf dieser Welt wird sich ändern, solange das gegenwärtige Finanzsystem am Laufen gehalten wird. Alternativen gibt es längst, ob „infomoney“ oder „Positive Money“ oder „Vollgeld“ … aber diese Alternativen werden nicht ausprobiert, weil sie alle eine gerechtere Verteilung bewirken würden. Und das wollen gewisse Herrschaften nicht.

    Solange das Volk vor der Glotze sitzen und fressen kann, wird’s ewig so weitergehen.

    1. Die Banken gehören -reiner Zufall, natürlich!- fast alle einer Rasse von kleinen, schmierigen Unsympathen mit großen Nasen, großen Ohren, fliehender Stirn und verlogenem Gehabe!

      Wem?

      RRRRRRRrrrrrrrrrrrrrrrrichztig!

      den Ferengi!

    2. Sorry aber du glaubst an Legenden aus dem Netz. Keine einzige Zentralbank auf dieser Welt ist "privat". Sie gehören überall der Regierung, wie man auch in entsprechenden Gesetzen schwarz auf weiß nachlesen kann.

      Dass die jeweilige Regierung (illegalerweise) von privaten Interessen gelenkt wird, ist jedoch ein ganz anderes Thema. Und dass Privatbanken (meistens jedoch stattlich wenn man nachhakt) durch Krediterschaffung sich an uns bereichern, hat auch sehr wenig mit der Zentralbank zu tun.

      Siehe in einem juristischen Wörterbuch nach, wegen dem Unterschied zwischen "privat" und "unabhängig". Letzteres heißt nur, dass die Exekutive keine Weisungsgewalt hat, sondern nur die Judikative. Dass nennt sich schlicht Gewaltenteilung.

      Auch werden die Profite der Zentralbanken jedes Jahr der Staatskasse überwiesen, was man in Jahresberichten nachschlagen kann.

      1. @tre

        Unsinn, die Fed ist definitiv eine Privatbank, Jede der 12 Fed-Banken hat ein Direktorium von 9 Mitglieder, gewählt durch private Aktionäre die in der Mehrheit alle privaten Grossbanken wie JPM,Citi, Bank of America usw. sind. Die 9 Direktoren wählen den Presidenten der wiederum dann an den Sitzungen der FOMC teilnehmen kann,  also insgesamt 12, nur 4 davon werden durch den US Presidenten bestimmt. Mit anderen Worten, die Regierung hat in der Geldpolitik nichts zu melden.

  3. Aus allen bestehenden Kreditverpflichtungen sollte der Zinseszins über die gesamte Laufzeit rausgerechnet werden. Es verbleibt nur noch ein einfacher Zins, der der Schuld nicht hinzugefügt wird. Und alle bestehenden Wetten an den Finanzmärkten werden ebenfalls als NULL und NICHTIG erklärt.

    So wird die weltweite Finanzmafia ausgehebelt. Doch – welche Macht will das durchsetzen? Da liegt der Hase im Pfeffer! Derzeit wird viel an die Wand gefahren, um Milliarde für Milliarde der Menschen auszurotten. Das läuft ungebremst seit Jahrzehnten! Und alle nützlichen Idioten werden durch die Gelddruckmaschine der Federal Reserve Bank am Leben erhalten. Die anderen dürfen bankrott gehen und sterben.

    Hans Kolpak
    Goldige Zeiten

  4. Das Schulden Ranking hätte man eigentlich pro Kopf aufstellen müssen, denn daß mehr Menschen in großen Ländern, mehr, und weniger Menschen in kleineren Ländern, weniger Schulden machen, ist klar. Das so erstellte Bild wird dadurch etwas verzerrt.

    Aber die Geschichte mit diesen Schulden ist ja eh die, daß es die Schuldenverteilung, wie sie dargestellt wird, ja so eigentlich gar nicht gibt, sondern daß es sich bloß um eine Projektion handelt, bei der versucht wird, die Last zu verteilen, um sich selbst dabei von den eigenen Schulden zu befreien.

    Einige sagen Anderen, daß diese Schuld an der Misere haben, um sie so zu zwingen, Schuld anzunehmen, wobei dann, wenn die Beschuldigten nicht mehr anders können, als diesem Zwang nachzugeben, die Beschuldiger ihre eigene Schuld bei den Beschuldigten versuchen abzuladen.

    Wenn man z.B. bedenkt, daß Banken nur noch mit 1-2% Einlagesicherung, als zu 100% handlungsfähig gelten, (und da sind die ganzen „Hebel“ noch gar nicht mit eingerechnet), dann frage ich mich, warum das ein Volk und Land wie Griechenland, nicht auch noch ist. Würde man also die gleiche Meßlatte an Kreditwürdigkeit anwenden, wie man sie gelderzeugenden Banken zugesteht, dann wäre Griechenland bis zu einer Schuldenlast von bis zu 12,5-25 Billionen zu 100% handlungsfähig.

    Das heißt diese ganze Schuld Frage, ist nichts als eine Projektion. Man macht Schulden, indem man Geld einfach so aus dem Nichts erzeugt, und verteilt, indem man dann laut brüllt, schaut wie viel Schulden der hat, das geht aber gar nicht. Wohlweislich verheimlichend, daß man selbst wesentlich tiefer in der Kreide steht.

    Quasi schaut man sich Einen nach dem Anderen aus, und läßt durch die Raiting Agenturen verkünden, daß die Bonität des Ausgeschauten herabgesetzt wird. Daraus folgt, daß er mehr Zinsen zahlen muß, und dadurch laufende Kredite für ihn nicht mehr bedienbar werden. Er also gezwungen wird, Volkseigentum zu verkaufen, beziehungsweise enteignet wird.

    Die Frage ist also, woher haben die, die das Geld verleihen, und Anspruch auf das Begleichen von Schulden erheben, das Geld? Die Antwort ist grausam einfach. Sie drucken es sich einfach. Und so lange sie die Einlagensicherung von 1-2% nicht überschreiten, nennt man das legal. Und wenn man sie überschreitet, nennt man es „Hebel“. Nicht, daß das gerecht wäre, daß einige Leute für Geld arbeiten müssen und Andere das Geld einfach so drucken dürfen, das ist egal, das deklariert man einfach als legal. Das ist so was von perfide.

    Solange die Gelderzeuger also darauf achten, daß es immer eine Grundlose Ungleichheit zu ihren Gunsten gibt, sind die Anderen immer in ihrer Schuld. Solch ein Vorgehen ist aber schlichtweg nichts anderes als eine Projektion, denn diese Banken erzeugen 100% Geld obwohl sie nur 1-2% erwirtschaften. Verleihen diese 98-99%, und erwarten Zinsen dafür, die normale Menschen nur durch echte Leistung erzeugen können.

    Das heißt diese Differenz von 1-2% realer Leistung der gelderzeugenden Banken, zu 100% Geld, müssen die Anderen erwirtschaften. Das heißt auch eine gelderzeugende Bank muß generell nur 1-2% so viel Leisten (Geld von Anderen sammeln), um 100% zu erhalten. Übertragen hieße das, wenn für alle Menschen die gleichen Regeln gelten würden, das der normale Menschen, nur 1-2% arbeiten bräuchte um mit 100% bezahlt zu werden. Da sie dann ja viel Zeit und Geld hätten, könnten sie die 98% nehmen und anfangen Geld zu verleihen.

    Wer sagt also, daß Gelderzeugende Banken nur über 1-2% Kapital verfügen müssen, um zu 100% Handlungsfähig zu sein? Und wer sagt, daß ein Land aber nicht mehr als 3% seines Bruttosozialproduktes an Kredit aufnehmen darf? Die Regel scheint also zu lauten, einige dürfen sich mit 1-2% Geld, daß ihnen sogar eigentlich gar nicht gehört, da es sich um Sparguthaben aus der Überproduktion Anderer handelt, 100% auszahlen, und verlangen von genau den Anderen, daß sie 100% leisten, aber nur zu 3% Kreditwürdig sind.

    Das ist höchstgradig betrügerisch und verbrecherisch, da es durch das Vermischen von Wirklichkeit und Illusion zustande kommt.

    Wenn man das Recht, was diesen Gelderzeugenden Banken wohl zugesprochen bekommen, und Anderen verweigern, auch einem „normalen“ Menschen geben würde, bedeutete dies, er bräuchte nur noch 1-2% zu arbeiten, um 100% Lohn zu bekommen. Könnte Teile des 98-99% Geldes, für das er nie zu arbeiten brauchte, dann wieder in den Betrieb investieren, in dem er arbeitet, und vom Rest, wie die Made im Speck leben. Geld und Zeit hat er ja nun. Zusätzlich könnte er dem Betrieb, für den er arbeitet, noch vorschreiben, wie viel, beziehungsweise, wie wenig Prozent Geld, dieser sich leihen darf, und ab wann er nicht mehr Kreditwürdig ist. Wollten sie dann, daß er nicht mehr Kreditunwürdig ist, schrauben sie ihm die Zinsen so hoch, daß er sie nicht mehr bezahlen kann, und wenn er dann nicht mehr zahlen kann, übernehmen sie den Laden, setzen hochbezahlte Manager ein,…

    Unsere Gesetze erachten dieses Vorgehen als legal. Ich nenne das einen unter Strafandrohung stehenden Zwang, eine Projektion des Falschen, für wahr anzunehmen. Da kann man den Bewaffneten unseres Landes nur immer wieder sagen, sie sollten sich genau überlegen, ob sie diese Lüge schützen wollen.

    Schönen Gruß aus Bremen

  5. Die Schulden an sich sind egal. Die Eurozone müßte schon als Einheit gesehen werden, weil sie eine, wenn auch mieserable, Währung hat. Die Deutschen haben nur noch nicht kapiert, wie sie mit dem Euro verarmt werden. Ihr Pech. Und dann interessieren nur die Auslandsschulden. Alles andere wird über Wechselkurse geregelt. Bedeutet der Dollar als US-Währung wäre arg überbewertet. Was ein Dollar ist, wissen alle. Mit fallenden Rohstoffpreisen sollte der Dollar alles andere als stark sein, wenn seine Stärke dem Yuan zu verdanken war, und es in China offensichtlich etwas ernstere Probleme gibt. Was die Devisenfritzen zusammenzocken ist schwer verständlich.

    Siehe Norwegenkrone. Wo hat Norwegen Auslandsschulden ? Eine theoretische Häuserblase, die sich relativiert, wenn man die norwegischen Einkommen betrachtet. Vom Öl lebt das Land schon lange nicht mehr und der Staatsfonds mit 700 Mrd. $ ist für 5 Mio. Einwohner gigantisch.

    1. @Michael

      "Die Eurozone müßte schon als Einheit gesehen werden, "

      Naive Vorstellung, auch wenn dem so wäre und die Schulden wären gemeinsam,würde die Eurozone nicht funktionieren, denn die völlig inkompatiblen Länder brauchen ganz unterschiedliche Höhe der Zinsen und das kann die EZB in einer Währung nicht realisieren.

  6. Wenn der Artikel eine substanziell vernünftige Aussage treffen wollte, dann müsste er das Spiegelbild, die Vermögen darstellen. Darüber git es natürlich keine brauchbare Statistik, weil diejenigen, die die Gläubiger der o.a. Schulden sind, ihr Spiegelbild im Nebel halten, damit das Rad der Umverteilung sich weiterdrehen kann.

    Man bedenke, dass die Gläubiger die Governance, wie sich Schäuble einmal ausdrückte, als der diese als überholt konstatierte, längst überwunden haben. Es ist eine kleine private Clique von vielleicht 50 Mafiosi , die über 7 Mrd. Menschen in Sippenhaft halten.

  7. Das über Jahrhundete geraubte Vermögen der Familie Rothschild
    soll an die 500 Billionen Dollar betragen –
    wird NUR diese eine Familie um 20% ihres Vermögens erleichtert, um das Gemeinwohl zu stützen,
    dann wäre die ganze Welt auf NULL
    und wir alle könnten mit ehrlichen und wahren Währungen NEU-BEGINNen.

  8. Die obere Grafik ist einigermaßen verständlich – die Gesamtsumme ist ca. 60 Billionen USD, auch wenn nicht gesagt wird, für welches Jahr das gelten soll. Von diesen 60 Bio werden also die Prozentzahlen als „Anteile“ gebildet.

    Für die untere Grafik ist nicht gesagt, was die 100% denn sein sollen. Wovon werden diese „Anteile“ gebildet?
    Vom verlogenen BIP, in das seit Jahresanfang auch die Schattenwirtschaft mit Schätzwerten hineingerechnet werden darf?
    Und wie groß soll diese Weltwirtschaftsleistung denn sein?
    Laut statista waren es 2013 74,7 Bio USD (http://de.statista.com/statistik/daten/studie/159798/umfrage/entwicklung-des-bip-bruttoinlandsprodunkt-weltweit/) – aber das scheint eine „Umfrage“ zu sein…

    Wir werden auf Prozentzahlen-vergleich gelenkt, wo jeweils von unterschiedlichen Basen ausgegangen wird. Ökonomen vor…

  9. Zitat „…Bonität des Ausgeschauten herabgesetzt wird. Daraus folgt, daß er mehr Zinsen zahlen muß, und dadurch laufende Kredite für ihn nicht mehr bedienbar werden. Er also gezwungen wird, Volkseigentum zu verkaufen, beziehungsweise enteignet wird….“

    Danke Argonautiker!! Auf den Punkt gebracht!

    Laender in die Schuldenfalle treiben, bzw locken. Und der Raeumungsverkauf geht los. Das ist es doch was gerade im ganz grossen Stil vor den Augen aller Welt abgezogen wird.
    Und noch viel wichtiger: Die naechsten Ausvrkauefe werden schon vorbereitet… Das koennte dann Dominoeffekt nennen. Ein Stein (Griechenland z.b.) stubbst den naechsten an usw…

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