Merkels Spionageskandal: Das dreckige Spiel des Systems BRD

Es ist ein Zeichen der politischen Verkommenheit des Systems BRD: Bundeskanzlerin Merkel kann die Bevölkerung offen anlügen, ohne derzeit wirklich irgendwelche Konsequenzen ziehen zu müssen. Die restliche Politkaste leistet dabei noch Beihilfe. Doch Schuld daran ist das seit Jahrzehnten herrschende System.

Von Marco Maier

So etwas wie Transparenz existiert in der real existierenden BRD ohnehin nicht. Politische Seilschaften die schon seit Gründung der Bundesrepublik (und partiell auch schon davor) aktiv sind, bestimmen die politische Realität auf deutschem Boden. Zudem zeigt sich immer deutlicher, wie aktiv die USA im Zuge der ganzen transatlantisch orientierten Theaterdarstellung die sich "deutsche Politik" nennt, überhaupt involviert ist.

Wurde offiziell von einem "no-spy-Abkommen" gefaselt und von "technischer Zusammenarbeit" mit der NSA gesprochen, so erweist sich dieses Wortwerk schlussendlich als veritables Lügenkonstrukt. Merkel geht sogar so weit zu behaupten, sie haben von dem "memorandum of understanding", welches die Kooperation zwischen BND und NSA regelt, nichts gewusst zu haben. Und das, obwohl sie allein schon wegen den in Aufarbeitung befindlichen Snowden-Dokumenten von Anfang an hätte wissen müssen, dass auch die Zusammenarbeit der Deutschen mit den Amerikanern auffliegen wird.

Anstatt endlich reinen Tisch zu machen und öffentlich zuzugeben, dass die Bundesrepublik im Endeffekt nichts weiter als eine US-Kolonie ist, die sich brav den Anordnungen der transatlantischen Oligarchie unterwirft, gab es nur Desinformationskampagnen. Tarnen, täuschen und tricksen – das ist die Devise. Merkels Credo, wonach auf "deutschem Boden deutsches Recht" zu gelten habe ist dabei nur Augenauswischerei. Dank des von den Alliierten und ihren deutschen Handlangern ausgearbeiteten "Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland" und den seither stets im transatlantischen Sumpf steckenden Regierungsriegen, wurden ohnehin fast nur noch Gesetze veröffentlicht, die den ganzen "Eliten" nicht gegen den Strich gingen.

In den deutschen Leitmedien übt man zwar Kritik an Bundeskanzlerin Merkel, verschweigt – aus Gründen der Desinformation? – aber die grundlegenden Fakten, wie es überhaupt dazu kommen konnte. Merkel darf jetzt den Sündenbock für ein politisches System spielen, in welches sie nach der Annexion der DDR eintrat. Die Vorarbeit dazu leisteten die westdeutschen Politiker. Sie spielt das ganze dreckige Spiel nur mit Leidenschaft mit.

Loading...

Es gibt eben seit dem Ende des Ersten Weltkriegs keine unabhängige deutsche Politik mehr. War die Weimarer Republik noch unter Einfluss der Siegermächte (Briten und Amerikaner bei den Konservativen und Rechten, Sowjets bei den Kommunisten), wurden die Nationalsozialisten noch fleißig von den angloamerikanischen Oligarchen hochgezüchtet, so ging das Spiel in der BRD und der DDR danach immer weiter. So etwas wie eine wirkliche Souveränität gibt es seit rund 100 Jahren nicht mehr.

Man kann Angela Merkel jetzt zum Bauernopfer eines Systems machen, welches seit Jahrzehnten die Geschicke Deutschlands bestimmt. Doch egal wer aus der herrschenden Politriege auch nachfolgt: Besser wird es gewiss nicht. Man wird vielmehr nach Möglichkeiten suchen, das Ganze noch perfider aufzuziehen und einige Ablenkungsmanöver starten, damit ja niemand auf die Idee kommt, weiter die notwendigen Fragen zu stellen. Dessen müssen wir uns bewusst sein.

Spread the love

Wir brauchen ihre Unterstützung!

Liebe Leser, wenn Sie keine Premiumartikel lesen möchten, aber uns dennoch unterstützen wollen, dann können sie das auch mit einer Spende auf unser Bankkonto tun. Fragen Sie per eMail: [email protected] nach den Bankdaten oder übersenden Sie einen Unterstützungsbeitrag einfach per Paypal. Danke für Ihre Hilfe!

Loading...

6 Kommentare

  1. Es ist ein einmaliges Erlebnis zu beobachten,wie die Karakteristik der zwischenstaatlichen Hierarhie von Westen vom Ostblock übernommen wurde.Kein einzige besetzter Ostblockstaat hatte einen von Moskau unabhängigen Geheimdienst.(oder Regierung) Und gelogen wurde über Völkerfreundschaft,Freiheit,Unabhängigkeit und sonstiege Werte 50 Jahre lang brav und unaufhörlich.(bis zum Bankrott)

    1. Ja das würde mich mal interessieren.
      Woher stammen eingentlich die Informationen?
      Was für konkrete Beispiele liegen denn vor?

      Übrigens unterscheide ich zwischen der Zusammenarbeit von Geheimdiensten im Zuge von Entspannungspolitik und Spionage im Ausland und Innland.

      Für mich sind Spionagedienste grundsätzlich fragwürdig.
      Das lustige ist nämlich, dass wenn man auf der einen Seite Spionagedienste in den Dreck zieht, wie die Stasi zum Beispiel, dann werden die anderen von dieser Kampanie automatisch getroffen. Kann man nichts machen dagegen. Ist einfach so. (:

      Für mich bleibt die Frage offen, wer bezahlt die Geheimdienste, wem nützen sie und wem schaden sie?

  2. Vorschlag: Sie sollten unbedingt Ihre so "heißen" Berichte und Artikel

    i n t e r n a t i o n a l  publizieren. Es ist mir gelungen, das Management der New York Times mit zwei E-Mail-Anschriften zu kontaktieren zusammen mit Ihrem grossartigen Merkel-Bericht… Ebenso andere. – Es ist sehr schwierig, alles abgesichert..  Ich werde es donnoch weiter versuchen. Können Sie mir irgendwie dabei  behilflich sein?-

    Günter Otto Werk

    alias screw writer otto

     

  3. Solange sie irgendwie den  3. Weltkrieg  verhindern kann,seien ihr diese Suenden eben

    nachgesehen.In Washington wuenscht man sich sowieso einen kriegstreibenden "Body"

    im Kanzleramt.

     

     

     

     

  4. Guten Tag, grüß Gott,

     

    Das Problem ist, meines Erachtens, dass man konkrete Fälle nennen sollte können, wo irgendwelche Menschen, deren Gesundheit, Karriere durch geheimdienstliche Aktivitäten konkreten Schaden nahmen,

    Solange man solche Fälle nicht nennen kann, erscheint es für die überwältigende Mehrheit vermutlich eher ziemlich unwichtig, ob der BND da nun irgendwelche Daten an NSA lieferte oder auch nicht. Interessant wäre, ob die Prozesse in den USA gegen Deutsche Bank, Siemens & co auf solchen BND-Aktivitäten beruhen und inwieweit da eine verbotene "Rasterfahndung", dh ein Ermitteln ohne konkrete Anlässe, den Anklagen vorrausgegangen war; aber darum sollten sich Siemens, deutsche Bank & co schon selber kümmern können.

    Das Problem ist, dass solche Nachweise eher sehr schwer zu führen sind, da Geheimdienste sehr genau wissen was sie taten, anrichteten und den Vorteil haben, dass sie Zeit haben zum Vertuschen bzw Schmieden von Koalitionen zwecks Vertuschen (…und dazu wiederum hemmungslos Daten missbrauchen könnten..), während die Opfer noch mühsam dabei sind überhaupt erstmal sich zum Verdacht durchzuarbeiten, dass da "Geheimdienste" am Werke gewesen waren. "Geheimdienst" heisst nunmal, dass jene sich bemühen so tätig zu sein, dass es möglichst niemand soll merken können.

    Selbst wenn man dann am Ende sich selber ziemlich sicher ist bzw sich sicher ist, dass da sowas wie "begründeter Verdacht" besteht, wird man kaum Recht bekommen und als "Verschwörungstheoretiker" wenn nicht gar als "Psychophath" verspottet oder gar real, brutal verfolgt werden, um so der "Glaubwürdigkeit" beraubt zu werden. Selbst wenn man den Versuchen des "als gefährlich verrückt Weggesperrtwerdens" entkommen konnte, hat man kaum Aussicht auf Erfolg, da die eigenen Behörden sich längst so sehr in die "Verschwörung" gegen jenen Einzelnen verstrickt haben bzw unter Druck gesetzt wurden, dass sie alles daran setzen, nicht angeklagt werden zu können.

    Das geht an bei Ärztinnen, die Gerüchte über die angebliche Gefährlichkeit oder auch Selbstgefährlichkeit von Personen ausstreuen; das bekommt man praktisch sowieso nicht mehr aus den Köpfen der zuständigen Richter, usw.

     

    Selbst wenn Sie dann Personen oder auch Ämter exakt benennen können, nachweisen können, dass der-ujnd-der Arzt nichtmal Facharzt gewesen war, der-und-der Richter klar gegen die Vorgaben dies oder jenes Formblatts verstoßen hatte, usw hilft es nicht weiter, weil sich Staatsanwalt, Oberstaatsanwalt und Generalstaatsanwalt vehiment weigern, die Anzeigen anzunehmen. Der Rat einen Anwalt zu suchen ist dann so in etwa begreifbar wie wenn sie zB in sowas wie Italien einen Anwalt gegen sowas wie die Mafia suchen: Sie werden keinen finden, weil praktisch alle den Standpunkt vertreten: "Ich bin doch nicht lebensmüde".

    Wenn Sie es dann alleine versuchen riskieren Sie, dass dasselbe von vorne losgeht: "Alleine gegen die Mafia?", Sie haben wohl zu viele Filme gesehen, die nicht gut waren für Sie, Sie sind offenbar geistesgestört,…..

     

    Das war's dann mit dem "Rechtsstaat" und den "schönen Träumen", die man in den Schulen und dem "mainstream" serviert bekam. Den "unbestechlichen Inspektor Columbo" gibt's in der Praxis in solchen Fällen schlichtweg nicht und Bruce Willis, der nem authistischen Kind gegen nen totalitären, schwer kriminellen, verselbständigten Geheimdienst hilft, gibt's noch weniger.

     

    Man ist alleine und wehe, wenn man dann auf die Idee kommt: "Menschenrechte; achja in so einem Fall, darf man selbst zu härteren Bandagen greifen"! Das sollte man tunlichst unterlassen, denn da weiß derselbe Staat plötzlich wieder was "Recht und Unrecht", ihre Aufgaben, Nötigung, Erpresung, Datenklau, Strafvereitelung & co wären/sind.

    Das Märchen vom "Graf von Stauffenberg" & co kann man da getrost vergessen, weil es doch offenbar aus der Sichtweise der vielen, die "Glück" hatten bzw "Glück zu haben hatten" (wegen der demokratischen Mehrheitsverhältnisse) keinesfalls schon wieder so weit wäre/ist.

     

    Theoretisch könnte es da helfen, wenn sich andere Staaten solcher Fälle annähmen:

    Etwa Rußland, China, Schweiz, Indien & co.

    Das würde auch – vonseiten passender, evtl nun ja anderer Staaten – helfen in allen Fällen von Staaten, die Todesstrafe "haben" und wo es um jene zu gehen hat, die zu Unrecht in den Todeszellen sitzen (in den USA ca 50%, errecherchierte mal nen Journalismus-Prof in den USA): Man müßte nur in jenen Auslandsstaaten ein Gesetz haben, wonach alle Personen, die zB in den USA zum Tode verurteilt worden wären und das zweifelhafte Glück haben, dass ein Anderer/eine Andere an deren statt in der Todeszelle sitzt (also insofern nachweislich zum Tode veruteilt worden wären/letztlich wurden), ein Recht auf eine Nicht-Todesstrafe (zB Einsiedler hinter Mauern bei ärmlicheren Menschen und bei Reichen/Super-Reichen: Hausarrest in eigenem, selbst zu finanzierenden,  Anwesen) haben, sofern sie nachweisen können – per entsprechender Detailkenntnisse, wie zB wie die Tatwaffe liegt etc -, dass sie der/die TäterIn waren.

    So könnte man dem Unfug der "Todesurteile" vermutlich beikommen und es entstünden interessante Einblicke in die Menschenrechtskonformität, Gerechtigkeit, Zuverlässigkeit, Vertrauenswürdigkeit von Staaten, die die Todesstrafe noch nicht abschafften.

     

    Für die per Psychiatrie & co Verfolgten gilt wohl:

    Während der Schulzeit, während dem Studium und auch danach Sprachen lernen, sodass man sich im "Ausland" eine neue Existenz aufbauen kann. Dazu müßte man aber auch vorab schon seinen Beruf entsprechend sorgsam gewählt haben. In den Sprachen sollte man international anerkannte Zertifikate erwerben und dann rechtzeitig "adios zur Heimat" sagen.

    Nunja, das ist hart und nicht fair, was einem da widerfährt, aber es könnte einem ziemlich viel retten und viel ersparen. Allerdings könnte auch Jemand argumentieren: "Nein, ich lasse mich nicht vertreiben und von Deutschland schon 2-mal nicht!

    Ob man aber damit wenigstens irgendwann die Niederträchtigkeit der zuständigen "Not-Ausschalter" der Staatsmaschinerie nachweisen wird können, bleibt eine offene Frage.

    Adios

     

     

    Adios

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.