Dass der Strom in Deutschland dank der EEG-Umlage insbesondere für die Privathaushalte nicht gerade billig ist, spüren die Menschen in der Bundesrepublik mit jeder Stromrechnung. Vergleicht man die durchschnittlichen Strompreise innerhalb der Europäischen Union unter Berücksichtigung der Kaufkraft, landet Deutschland auf Platz 2.

Von Marco Maier

Elektrizität wird zunehmend zum Luxusgut. Dass spüren viele Haushalte, denen der Strom wegen nicht bezahlter Rechnungen zwischenzeitlich abgestellt wird, weil das Einkommen nicht mehr zum Auskommen ausreicht. Wie teuer der Strom im europäischen Vergleich tatsächlich wurde, zeigt der Vergleich der Durchschnittspreise für 100 Kilowattstunden (kWh) nach Euro in Kaufkraftstandards (KKS).

So bezahlt man in Zypern, welches auf Platz 1 liegt, im Schnitt ganze 28,20 Euro für diese Menge Strom, gefolgt von Deutschland mit 28,10 Euro. Das nach wie vor unter der Wirtschaftskrise leidende Portugal folgt mit 26,20 Euro auf Platz 3. Zum Vergleich: der EU-Schnitt liegt bei 20,10 Euro. Deutlich billiger ist hingegen Österreich, welches mit 18,50 Euro unter dem EU-Schnitt auf Rang 21 aller EU-Mitgliedsländer liegt. Noch billiger ist der Strom in Frankreich (14,10 Euro), Luxemburg (13,70 Euro) und dem billigsten Staat Finnland, in dem für die 100kWh gerade einmal 12,80 Euro (KKS) bezahlt werden müssen.

Strompreise EU KKS

Die Grafik oben zeigt deutlich die unterschiedlichen Preise auf. Um sie in voller Größe zu sehen, klicken Sie bitte auf das Bild.

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